Sport : Rehmers Rückkehr

Herthas Verteidiger meldet sich fit

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Berlin (–cc–). Marko Rehmer wirft heute Abend, so es das Wetter zulässt, in seinem Garten den Grill an und feiert mit Freunden seinen gestrigen 31. Geburtstag nach. Ob da viel Konzentration für die Fernsehübertragung des FußballLänderspiels Deutschlands im Bremer Weserstadion gegen Serbien- Montenegro bleibt, ist wenig wahrscheinlich. Teamchef Rudi Völler hatte Rehmer nicht berücksichtigt, weil er noch nicht ganz fit ist.

Nun hofft Rehmer aber, am Sonnabend an gleicher Stätte doch spielen zu können. Dann trifft sein Verein Hertha BSC nämlich im Bundesligaspiel auf den SV Werder. „Ich fühle mich gut. Wenn es nach mir geht, könnte ich spielen“, sagt Rehmer vorsichtig. Er weiß, dass Huub Stevens, sein Vereinstrainer, nach einer Verletzungs-Zwangspause erst völlige Fitness verlangt, ehe er jemanden wieder zum Zuge kommen lässt. „Er ist bisher noch nicht richtig in die Zweikämpfe gegangen“, sagte Stevens dann auch nach Rehmers erstem Training, was nichts Gutes für Rehmer bedeuten könnte. Dabei wäre nach dem Ausfall Dick van Buriks wegen eines Muskelfaserrisses ein Platz in der Abwehr frei.

Marko Rehmer, der im Februar seinen Vertrag bis 2005 verlängerte, hat es bei Stevens ohnehin nicht leicht. Als der Coach nach dem letzten Auftritt Rehmers am 5. April in Leverkusen gefragt wurde, warum er ihn zur Pause aus dem Spiel genommen habe, sagte Stevens ironisch: „Weil er so toll gespielt hat.“ Zuvor hatte Rehmer einen Elfmeter verursacht und ein weiteres Gegentor auf dem Gewissen. Tags darauf diagnostizierten die Ärzte bei ihm eine Schultereckgelenksprengung und eine Zerrung.

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