Reitsport : Ann Kathrin Linsenhoff als neue FN-Präsidentin im Gespräch?

Der Präsident der Deutschen Reiterlichen Vereinigung FN, Breido Graf zu Rantzau, gerät wegen der "Spritzen-Affäre" immer mehr unter Druck.

Breido Graf zu Rantzau, der Präsident der Deutschen Reiterlichen Vereinigung FN, gerät immer mehr unter Druck. So soll bereits die ehemalige Vorsitzende der Deutschen Sporthilfe, Ann Kathrin Linsenhoff, als seine Nachfolgerin diskutiert werden. Zu Rantzau betonte allerdings wiederholt, er werde nicht zurücktreten.

Ebenso wie FN-Sportchef Reinhard Wendt und der Springausschuss-Vorsitzende Peter Hofmann muss sich zu Rantzau wegen der „Spritzen-Affäre“ verantworten. Die Funktionäre sollen bei den Olympischen Reiterspielen in Hongkong 2008 im Stall gewesen sein, als Marco Kutschers Springpferd Cornet Obolensky eine Spritze mit unerlaubten Mitteln erhielt.

Reitsport-Landesverbände empören sich über das Verhalten der Funktionäre. „Einige Personen müssen überlegen, ob sie nicht den Weg freimachen“, sagte der Präsident des Hessischen Verbandes, Klaus Martin Rath. Namen nannte er nicht. Peter Danckert, Präsident des Landesverbandes Berlin-Brandenburg, sagte: „Ich habe nie den Rücktritt von Breido Graf zu Rantzau gefordert.“ Dass Linsenhoff, die einstige Dressurreiterin und Raths Ehefrau, innerhalb der Landesverbände als neue FN-Präsidentin diskutiert werde, bestätigte Danckert nicht. „Wir haben keine Namen gehandelt“, sagte er. Ann Kathrin Linsenhoff war für eine Stellungnahme nicht zu erreichen. (tja/dpa)

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