Rekordtransfer : Hamburger SV zahlt neun Millionen für Neves

Der Hamburger SV hat einen Nachfolger für Rafael van der Vaart gefunden: Der brasilianische Nationalspieler Thiago Neves wird künftig für die Hanseaten auflaufen. Für diesen Transfer hat der HSV allerdings tief in die Tasche greifen müssen - inzwischen führt der HSV die Ausgabenliste der Bundesliga an.

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Thiago Neves: Die Trikotnummer 27 soll dem Brasilianer beim HSV Glück bringen. -Foto: dpa

HamburgFußball-Bundesligist Hamburger SV hat den brasilianischen Nationalspieler Thiago Neves für mehr als neun Millionen Euro verpflichtet und damit den teuersten Transfer in der Clubgeschichte abgeschlossen. Der 23-Jährige wurde am Sonntag in der Hansestadt vorgestellt. "Es war nicht einmal eine Frage des Gehalts, da Fluminense mir am Ende mehr als Hamburg geboten hat. Aber es ist eine Herausforderung für mich. Ich bin sehr glücklich, denn der Transfer war sehr kompliziert", sagte der 23-Jährige nach dem medizinischen Check und der Unterschrift unter einen Fünf-Jahres-Vertrag. In den vergangenen Tagen hatten der spanische Champions-League-Teilnehmer Atlético Madrid und sein eigener Verein noch mehr Geld geboten.

Der offensive Mittelfeldspieler stand zuletzt bei Fluminense Rio de Janeiro unter Vertrag. "Thiago wird unserem Spiel neue Impulse geben", erklärte HSV-Sportchef Dietmar Beiersdorfer. Der HSV hält 100 Prozent der Transferrechte an dem Südamerikaner, lediglich bei einem späteren Transfererlös seien dritte Parteien beteiligt. "Thiago hat ungefähr die gleiche Qualität wie Rafael van der Vaart, er ist ein hervorragender Spieler für die Position mit der Nummer zehn", sagte Trainer Martin Jol. "Ich bin sehr zufrieden mit den Neuzugängen, die uns noch stärker machen werden."

Mit den spektakulären Verpflichtungen von Neves, Mladen Petric, Alex Silva und Marcell Jansen hat der HSV rund 28 Millionen Euro ausgeben und führt damit die Ausgabenliste der Bundesliga vor dem VfL Wolfsburg an. Neves wählte in Hamburg die Trikotnummer 27, die vor Jahren Rodolfo Cardoso trug. "Sie hat ihm hier Glück gebracht, deswegen habe ich die Nummer gewählt", sagte Neves. (jam/dpa)

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