• Relegation in der Fußball-Bundesliga: Hamburger SV: Angeschlagen gegen den Karlsruher SC

Relegation in der Fußball-Bundesliga : Hamburger SV: Angeschlagen gegen den Karlsruher SC

Der Hamburger SV will in der Relegation gegen den Karlsruher SC den ersten Abstieg der Vereinsgeschichte verhindern, muss beim Kampf um den Verbleib in der Fußball-Bundesliga aber auf wichtige Spieler verzichten.

Alle für den Klassenerhalt: Der Hamburger SV und seine Anhänger stemmen sich gegen den ersten Bundesliga-Abstieg der Vereinsgeschichte.
Alle für den Klassenerhalt: Der Hamburger SV und seine Anhänger stemmen sich gegen den ersten Bundesliga-Abstieg der...Foto: dpa

Der Hamburger SV will im Relegations-Rückspiel am Montag (19.00 Uhr/ARD und Sky) beim Karlsruher SC den ersten Abstieg aus der Fußball-Bundesliga nach 52 Jahren vermeiden. Das Hinspiel in Hamburg endete 1:1. In der Fußball-Saison 2013/2014 hatte sich der HSV in der Relegation dank des Auswärtstores von Pierre-Michel Lasogga knapp gegen die SpVgg Greuther Fürth (0:0, 1:1) durchgesetzt. „Es ist erst Halbzeit“, sagte HSV-Trainer Bruno Labbadia. Er bangt jedoch um die kroatischen Offensivkräfte Ivica Olic und Ivo Ilicevic.

Olic hatte nach einer Spritze in den Rücken einen allergischen Schock erlitten. Ilicevic, Torschütze im Hinspiel, laboriert an Adduktorenbeschwerden. „Bei beiden ist unklar, ob sie spielen können“, sagte Labbadia. Der angeschlagene Torjäger Lasogga will sich durchbeißen. Den in Karlsruhe fehlenden Gojko Kacar könnte Kapitän Rafael van der Vaart im Mittelfeld ersetzen. Danach verlässt der Niederländer den Verein. Beim Public Viewing erwartet der HSV ähnlich wie im Vorjahr rund 20 000 Zuschauer im Volkspark.

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Vor mehr als 27 000 Zuschauern im ausverkauften heimischen Wildparkstadion wollen die Karlsruher trotz ihres Vorteils auf Sieg spielen und nach sechs Jahren die Rückkehr in die Erstklassigkeit schaffen. Mittelfeldspieler Hiroki Yamada könnte nach Wadenproblemen ins Team zurückkehren. Dem badischen Zweitligisten würde bereits ein 0:0 reichen. Es wäre auch ein großes Verdienst von Trainer Markus Kauczinski. Unter ihm kehrte der KSC 2013 in die 2. Liga zurück und entwickelte sich danach zu einem Spitzenteam. (dpa)

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