Renault-Testfahrt : Piquet hat kein Problem mit Alonso

Fernando Alonso hatte bei der Jungfernfahrt des neuen Renault R28 mit Nebel zu kämpfen. Am Rande der Testfahrten in Valencia äußerte sich sein Teamkollege unterdessen sehr positiv über den Spanier.

Fernando Alonso
Dienstantritt: Fernando Alonso auf dem Weg zur Jungfernfahrt mit dem neuen Renault R28. -Foto: dpa

ValenciaDichter Nebel zwang den zweimaligen Formel-1-Weltmeister Fernando Alonso zunächst zur Geduld, dann drehte er die ersten Runden im neuen Renault R28. Der Spanier wird den Boliden, der in der nächsten Woche in Paris offiziell vorgestellt wird, noch bis Mittwoch in Valencia testen.

Zum Abschluss am Donnerstag steigt sein brasilianischer Teamkollege Nelson Piquet junior erstmals in das neue Auto. Der Sohn des dreimaligen Weltmeisters Nelson Piquet, der vom Test- und Ersatzfahrer zum zweiten Stammpiloten aufgestiegen ist, betonte unterdessen seine gute Beziehung zu Alonso.

"Ich habe ihn letzte Woche in Jerez getroffen und wir haben ein ausgezeichnetes Verhältnis zueinander", sagte Piquet der brasilianischen Tageszeitung "O Globo" und fügte hinzu: "Ich bin mir sicher, was in der letzten Saison zwischen Alonso und Hamilton passiert ist, wird es dieses Jahr nicht geben."

Nach nur einem Jahr war Alonso als "verlorener Sohn" von McLaren-Mercedes zu dem französischen Rennstall von Teamchef Flavio Briatore zurückgekehrt. Hintergrund waren die Spionageaffäre und Differenzen mit McLaren-Boss Ron Dennis sowie Alonsos Gefühl, gegenüber dem Teamkollegen Lewis Hamilton (Großbritannien) benachteiligt worden zu sein. Die Formel-1-Saison beginn am 16. März mit dem Großen Preis von Australien in Melbourne. (mbo/sid)

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