Sport : Ribéry bleibt für Endspiel gesperrt

Lausanne - Bayern Münchens Mittelfeldspieler Franck Ribéry bleibt für das Champions-League-Finale am kommenden Samstag gegen Inter Mailand gesperrt. Der Internationale Sportgerichtshof Cas in Lausanne lehnte am Montag nach einer Anhörung den Antrag des deutschen Rekordmeisters ab, die Drei-Spiele-Sperre Riberys aufzuheben und bestätigte damit das Urteil der Europäischen Fußball-Union Uefa. Die Gründe für das Urteil will der Sportgerichtshof in einigen Tagen nachreichen. „Wenn man sieht, dass Boateng für sein Foul an Michael Ballack nur Gelb sieht und Ribéry für seins Rot bekommt, dann fragt man sich, mit welchen Maßstäben da gemessen wird“, sagte Bayern-Präsident Uli Hoeneß am Abend im ZDF.

Während Trainer Louis van Gaal die Mannschaft in München versammelte, kämpfte Ribéry vor dem Cas gegen seine Sperre. Der französische Nationalspieler war zusammen mit Münchens Vorstandschef Karl-Heinz Rummenigge in die Schweiz gereist. Ribéry hatte nach einem groben Foul im Hinspiel des Champions-League-Halbfinals gegen Olympique Lyons Lisandro Lopez die Rote Karte gesehen und war danach von der Uefa für drei Partien gesperrt worden. FC BAYERN]dpa

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