Ringen : Leipold erhält Bundesverdienstkreuz

Der ehemalige Weltklasse-Ringer und Freistil-Bundestrainer Alexander Leipold ist mit dem Bundesverdienstkreuz am Bande der Bundesrepublik Deutschland geehrt worden.

Ausschlagend waren nicht nur die sportlichen Erfolge des 21-maligen deutschen Meisters, sondern vor allem sein großes Engagement im sozialen Bereich.

„Sie haben sich hierbei auszeichnungswürdige Verdienste um das Gemeinwohl erworben. Sie sind ein leuchtendes Beispiel für soziales Engagement in unserer Gesellschaft“, hieß es in dem Begründungsschreiben. Unter anderen ist der 43-Jährige Botschafter für die Deutsche Schlaganfall-Hilfe. Er hatte selbst drei Schlaganfälle und kämpfte sich auf die Ringermatte zurück.

„Ich bin sehr stolz auf diese Auszeichnung. Die Gesellschaft hat mir viel gegeben, auch wo es mir nicht so gut ging. Jetzt will ich wieder etwas zurückgeben“, sagte der Olympiasieger von 2000 am Dienstag der Nachrichtenagentur dpa. Gerade jetzt, da Ringen 2020 aus dem olympischen Programm gestrichen werden könnte, sei die Ehrung für den vierfachen Europameister und zweimaligen Weltmeister ein wichtiges Zeichen. Ringen gilt als taktischer, technischer Zweikampfsport gerade für die Gewaltprävention als wertvoll. (dpa)

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