Robert Harting : "Ich hätte mit Rehm kein Problem gehabt"

Im Tagesspiegel-Interview macht sich Diskus-Olympiasieger Robert Harting für den beinamputierten Weitspringer Markus Rehm stark, der nicht mit zur EM fahren darf.

Kräftiges Training. Diskuswerfer Robert Harting stemmt bei der EM-Vorbereitung in Kienbaum Gewichte.
Kräftiges Training. Diskuswerfer Robert Harting stemmt bei der EM-Vorbereitung in Kienbaum Gewichte.Foto: dpa

"Ich hätte mit Markus Rehm im Team sicher kein Problem gehabt", sagte Diskus-Olympiasieger Robert Harting dem Tagesspiegel. Die Entscheidung des Deutschen Leichtathletik-Verbandes (DLV), den beinamputierten Weitspringer nicht für die Europameisterschaften zu nominieren, könne er allerdings nur schwer bewerten, sagte Harting. "Das ist nicht meine Disziplin. Ich weiß nicht, was der Athlet in welchem Moment fühlt und in welcher Form eine Prothese von Vorteil sein kann. Ich war allerdings überrascht, wie plötzlich die Entscheidung auf einmal fiel." Dennoch habe der Sieg von Rehm bei den Deutschen Meisterschaften etwas im Sport bewegt: "Klar ist Markus über die Nichtteilnahme an der EM enttäuscht, aber was er auf menschlichem Wege, auf sportlichem und athletischem Wege gezeigt hat, ist meiner Meinung nach weit, weit mehr wert als der institutionelle Rahmen, unter dem es bewertet wird." Robert Harting wurde dreimal Weltmeister und 2012 Olympiasieger im Diskuswurf. Der 29-Jährige sich bereitet sich momentan in Kienbaum auf die Leichtathletik-Europameisterschaften in Zürich Mitte August vor.

Lesen Sie das ganze Interview am Sonnabend im Tagesspiegel.

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