Sport : Robert Kubica schwer verunglückt

Genua - Nach einem schweren Rallye-Unfall bleibt Formel-1-Pilot Robert Kubica die zunächst befürchtete Handamputation erspart – der Pole muss aber um die Fortsetzung seiner Rennfahrer-Karriere bangen. Der Lotus-Renault-Fahrer hatte sich in der Nähe von Genua am Sonntagmorgen zahlreiche Bein- und Armbrüche zugezogen. In einer mehrstündigen Operation retteten die Ärzte danach die zertrümmerte rechte Hand.

Kubica war laut Augenzeugen bei der „Ronde di Andora“ am Steuer eines Skoda Fabia 2000 in der Gemeinde San Lorenzo auf nassem Asphalt ins Schleudern geraten und gegen eine Leitplanke gekracht. Diese bohrte sich in das Auto. Der Wagen schleuderte anschließend weiter und prallte mit hoher Geschwindigkeit gegen die Mauer einer Kirche. Während sein Kopilot Jakub Gerber unverletzt aus stieg, mussten Rettungskräfte den 26-Jährigen aus dem Auto schneiden. Anschließend wurde er mit dem Hubschrauber ins Krankenhaus gebracht. Kubica sei die ganze Zeit bei Bewusstsein gewesen, hieß es. Er soll auch innere Verletzungen erlitten haben. Noch am vergangenen Donnerstag hatte Kubica in Valencia zum Abschluss der ersten Formel-1-Testfahrten des Jahres die Bestzeit gefahren. Er und Lotus Renault galten als Geheimtipp für die kommende Saison. dpa

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