Sport : Röber bringt den Aufschwung

Wolfsburg schlägt Bochum 2:0 und klettert in der Tabelle

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Wolfsburg (Tsp). Jürgen Röber tut Wolfsburg gut. Der ortsansässige VfL bleibt auch im dritten Spiel unter ihrem neuen Trainer ungeschlagen. 2:0 (2:0) hieß es nach dem Bundesligaspiel vor 20 973 Zuschauern in der VW–Arena gegen den VfL Bochum. Tomislav Maric und Roy Präger hatten die Tore erzielt. Zudem überstanden die Wolfsburger auch die letzten fünf Spielminuten problemlos, als Stürmer Diego Klimowicz für den verletzten Torwart Claus Reitmaier zwischen die Pfosten musste. Somit darf sich das Team von Jürgen Röber wieder Hoffnungen auf einen Platz im UICup machen.

Der VfL Bochum rutscht in der Tabelle immer tiefer und steckt nach der vierten Niederlage in Folge mitten im Abstiegskampf. „Wir haben nur die Hoffnung, dass es nach den zwei Wochen Pause besser wird“, sagte Bochums Trainer Peter Neururer. Jürgen Röber hingegen lobte sein VfL-Team. „Die erste Halbzeit war so, wie ich es mir vorgestellt habe“, sagte der 49-Jährige. „Das war mit Leidenschaft und Engagement.“

Die Bochumer enttäuschten auf der ganzen Linie und konnten sich bei ihrem Torwart Rein van Duijnhoven bedanken, dass die Niederlage nicht höher ausfiel. Der Aufsteiger ließ jegliches Aufbäumen vermissen. Während die Wolfsburger eine starke Mannschaftsleistung zeigten, lieferte bei den Bochumern nur der Torwart eine überzeugende Vorstellung. Zuerst rettete der niederländische Schlussmann gegen den stark aufspielenden Präger, kurz danach gegen Maric. Doch bei den folgenden VfL-Chancen war auch er machtlos. Maric warf sich bei seinem neunten Saison-Treffer in einen Schuss von Miroslav Karhan und lenkte den Ball mit dem Fuß ins Tor. Zehn Minuten später legte Präger im zweiten Versuch nach, nachdem er zunächst an van Duijnhoven gescheitert war.

   Die Bochumer hatten dem Druck der Wolfsburger nichts entgegenzusetzen.   Die einzige Chance ergab sich kurz vor der Pause. Thordur Gudjonssons Schuss landete nach einem Freistoß am Pfosten, nachdem zuvor ein Treffer von VfL-Verteidiger Marino Biliskov wegen Abseits nicht anerkannt worden war.

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