Sport : Rogge warnt vor Boykott der Spiele 2008

Lausanne - Einen Boykott der Olympischen Spiele 2008 in Peking wegen anhaltender Verletzung der Menschenrechte in China hält der Präsident des Internationalen Olympischen Komitees Jacques Rogge für den falschen Ansatz. „Ein Boykott würde China abkapseln. Es gäbe keine Medienfreiheit, keinen gesellschaftlichen Austausch“, sagte der Belgier der „Frankfurter Allgemeinen Zeitung“. China gilt als das Land mit den weltweit meisten Todesurteilen. Rogge glaubt jedoch, dass sich die Situation der Menschenrechte in China schon verbessert habe. „Wir denken, dass die Spiele das Maximum erreichen, was ihnen möglich ist. Wir können nicht alle Probleme dieser Welt lösen. Aber wir machen die Welt besser.“ Tsp

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