Sport : Rostock, Duisburg, Freiburg – zwei dürfen in die Bundesliga

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München - In der Zweiten Fußball-Bundesliga wird die Entscheidung über die zwei noch offenen Bundesliga-Aufsteiger erst am letzten Spieltag fallen. Die besten Chancen hat der FC Hansa Rostock nach einem 2:1-Sieg am Sonntag beim TSV 1860 München. Die Rostocker liegen als Tabellenzweiter zwei Punkte vor dem MSV Duisburg und dem SC Freiburg. Duisburg siegte am vorletzten Spieltag mit 3:0 in Paderborn, Freiburg gewann 3:0 beim bereits feststehenden Aufsteiger Karlsruher SC. Als zweiter von vier Absteigern steht neben Braunschweig auch Burghausen fest.

Besonders wichtig war der Erfolg für Hansa Rostock. Beim Auswärtssieg in München bewahrte das Team von Trainer Frank Pagelsdorf nach zuletzt vier Partien ohne Sieg die Nerven. Mit einem Heimsieg am Sonntag gegen Unterhaching kann die Mannschaft von der Ostsee nach zwei Jahren Zweitklassigkeit den Aufstieg perfekt machen. Beim Spiel in München erzielten Christian Rahn und Enrico Kern die Tore. Für den Gastgeber verkürzte Berkant Göktan kurz vor Schluss. „Wir haben den großen Vorteil, dass wir jetzt alles selbst in der Hand haben“, sagte Pagelsdorf.

Hansa musste in der Allianz-Arena vor 36 100 Zuschauern ohne Routinier Stefan Beinlich, der wegen einer Grippe kurzfristig ausfiel, Torjäger Regis Dorn (Kniebeschwerden) und den gesperrten Gledson antreten. Trotzdem war Rostock überlegen. In der zehnten Minute traf Rahn per Freistoß zur Führung. 1860-Torwart Philipp Tschauner, der für den verletzten Michael Hofmann zum Einsatz kam, machte dabei keine gute Figur. Nach dem 2:0 durch Kern schaltete Hansa einen Gang zurück.

Auch der MSV Duisburg hat Nervenstärke bewiesen und besitzt gute Chancen auf den Wiederaufstieg. Das Team von Trainer Rudi Bommer kam beim SC Paderborn zu einem 3:0-Sieg. Vor 9200 Zuschauern im Hermann-Löns-Stadion trafen Klemen Lavric, Ivica Grlic und Mohamadou Idrissou für Duisburg. Zwischenzeitlich war der Duisburger Mihai Tararache mit einem Foulelfmeter gescheitert.

Hinter Rostock (59 Punkte) bahnt sich nun ein Fernduell zwischen Duisburg und Freiburg (beide 57) an. Bei der Tordifferenz hat der MSV (+23) gegenüber den Freiburgern (+14) klare Vorteile. Duisburg empfängt am letzten Spieltag Essen. „Das wird ein echtes Endspiel, ein ganz heißes Derby“, sagte der Duisburger Trainer Rudi Bommer. Freiburg hat ebenfalls ein Heimspiel, gegen Koblenz kann das Wunder noch geschafft werden. „Ich hoffe, dass wir drei Punkte holen. Alles andere liegt nicht in unserer Hand“, sagte Freiburgs Trainer Volker Finke.dpa

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