• Rostock kann auch zu Hause gewinnen Das 3:1 gegen Bochum ist Hansas erster Heimsieg

Sport : Rostock kann auch zu Hause gewinnen Das 3:1 gegen Bochum ist Hansas erster Heimsieg

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Rostock Für Hansa Rostock ist nach dem ersten Heimsieg der Saison die Chance wieder gewachsen, die Klasse zu halten. Die Mannschaft von Trainer Jörg Berger setzte sich am Samstag im Duell zweier Abstiegskandidaten gegen den VfL Bochum 3:1 (1:0) durch und feierte nach zwölf vergeblichen Anläufen den ersten dreifachen Punktgewinn im heimischen Ostseestadion. Antonio Di Salvo (36./49.) mit seinen Saisontreffern sechs und sieben sowie Rade Prica (53.) sicherten vor 18 600 Zuschauern den umjubelten Erfolg. Die Bochumer, die auf fremdem Platz zuletzt am 28. August 2004 (2:1 in Bielefeld) gewinnen konnten, kamen zwar durch Edu (73.) zum Ehrentreffer. Doch nach der neunten Auswärtspleite in Serie sind die Bochumer wohl kaum noch vor dem Abstieg zu retten.

Mit dem neuen Selbstbewusstsein durch den Sieg in Hannover (1:0) machten die Gastgeber von Beginn an Druck. Konsequent und aggressiv in den Zweikämpfen ließ Hansa die Bochumer kaum zum Zuge kommen. Bereits in der vierten Minute verfehlte Di Salvo mit einem Kopfball das Tor von VfL-Keeper Rein van Duijnhoven nur knapp.

Der VfL war zwar bemüht, doch die Offensivabteilung um Dariusz Wosz und Zvjezdan Misimovic brachte nichts Zählbares zustande. Und so konnte sich Bochum im ersten Durchgang nicht eine wirklich hochkarätige Torchance erarbeiten. Van Duijnhoven, der vor der Partie noch einen VfL-Sieg angekündigt hatte, wurde in der 36. Minute zur tragischen Figur. Der 37-jährige Niederländer konnte einen 30-m-Distanzschuss von Ronald Maul nicht festhalten. Den Abpraller nutzte Di Salvo zur verdienten Führung.

Die zweite Halbzeit begann gut für Hansa. Nur vier Minuten nach Wiederanpfiff nutzte Di Salvo eine Vorlage von Prica, ließ dann gleich zwei Bochumer stehen und schoss ein. Den schönsten Treffer des Tages erzielte aber Prica, der aus 25 Metern den Ball ins rechte obere Eck zirkelte. Im sicheren Gefühl des Sieges, ließen die Rostocker dann etwas nach und brachten Bochum wieder ins Spiel. Sören Colding (60.) traf aber wie Martin Meichelbeck (81.) nur den Pfosten. Edu schaffte dann zwar noch den Anschlusstreffer, aber mehr gelang Bochum nicht mehr. dpa

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