Sport : Ruder-Achter siegt in Luzern im Vorlauf

Luzern - Der Deutschland-Achter ist auf gutem Weg zurück zur Form vergangener Tage. Mit einem Start-Ziel-Sieg im Vorlauf zog das Boot des Deutschen Ruderverbandes (DRV) am Freitag auf dem Rotsee in Luzern in das Halbfinale ein. Sechs Wochen vor der Weltmeisterschaft in München ließen die zuletzt enttäuschenden Weltmeister um den genesenen Schlagmann Bernd Heidicker (Wanne-Eickel) einen deutlichen Formanstieg erkennen. Sie verwiesen Großbritannien und Australien mit einer halben Bootslänge Vorsprung auf die Plätze zwei und drei.

Trainer Dieter Grahn war erleichtert: „Die Mannschaft hat gezeigt, dass sie noch lebt und dass sie das Rudern nicht verlernt hat.“ Auch die restliche DRV- Flotte erfüllte bei der Traditionsregatta weitgehend die Erwartungen. Insgesamt sechs Vorlaufsiege in den 14 olympischen Wettkampfklassen lassen auf einen Aufwärtstrend zur rechten Zeit hoffen. „Das war ein erfreulicher Auftakt. Viele Teams kommen langsam aber sicher in Tritt“, befand DRV-Sportdirektor Michael Müller.

Für die Überraschung des ersten Wettkampftages sorgte Marco Geisler. Der nach der Absage von Vizeweltmeister Marcel Hacker eingesprungene Routinier dominierte den Einer-Vorlauf und ließ dabei selbst Favorit Ondrej Synek (Tschechien) hinter sich. Grund zur Freude gab es auch bei den Skullerinnen: Sowohl die beiden Doppelzweier als auch der Doppelvierer um die vierfache Olympiasiegerin Kathrin Boron aus Potsdam kontrollierten die Konkurrenz nach Belieben. Dagegen fiel die Bilanz im Riemen-Bereich weniger erfreulich aus. Dem ungesteuerten Zweier und dem Vierer ohne Steuermann blieb der Umweg über den Hoffnungslauf nicht erspart. dpa

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