Rudern : Deutschland-Achter verpasst WM-Gold

Der Deutschland-Achter hat bei der WM in Amsterdam das erhoffte Gold verpasst.

Im Finale auf der Bosbaan in Amsterdam musste sich das Paradeboot des Deutschen Ruderverbandes (DRV) mit Rang zwei begnügen. Wie schon vor einem Jahr in Südkorea sicherten sich die Briten den Sieg. Im Ziel lag die Crew um Schlagmann Felix Wimberger (Passau) eine halbe Bootslänge hinter dem Titelverteidiger. Damit ging die Siegesserie der in dieser Saison noch ungeschlagenen Deutschen ausgerechnet im Endlauf zu Ende. Dritter wurde Polen.

Die erste Saisonniederlage des Achters brachte den DRV um eine bessere Gesamtbilanz. Mit einmal Gold, einmal Silber und einmal Bronze fiel die Ausbeute schlechter als vor einem Jahr in Südkorea (1-2-2). Immerhin auf den Frauen-Doppelvierer war Verlass: Der Crew um Schlagfrau Lisa Schmidla war bereits am Samstag eine erfolgreiche Titelverteidigung in Weltbestzeit gelungen. Für Bronze sorgte der Männer-Doppelvierer. Marcel Hacker kam im Einer-Finale nicht über Rang 5 hinaus. „Das war heute nicht mein Tag. Da muss man jetzt durch“, kommentierte der enttäuschte Magdeburger. (dpa)

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