Sport : Rumäniens Fußballchef unter Verdacht

Bukarest - Die rumänische Antikorruptionsbehörde DNA ermittelt gegen den Präsidenten des nationalen Fußballverbandes FRF, Mircea Sandu. Grund für die Untersuchungen, berichtete der Fernsehsender „Realitatea TV“, sind Bestechlichkeitsvorwürfe im Zusammenhang mit der Vergabe der Europameisterschaft 2012 an Polen und die Ukraine. Medienberichten zufolge soll Sandu, seit 2007 Exekutivmitglied der Europäischen Fußball-Union (Uefa), zwei Millionen Euro kassiert haben, damit er für Polen und die Ukraine stimmt. Der 58-Jährige wies alle Vorwürfe zurück und will gerichtlich gegen den ehemaligen Schatzmeister des zypriotischen Fußballverbands, Spyros Marangos vorgehen. Dieser hatte Uefa-Funktionären Bestechlichkeit vorgeworfen, ohne Namen zu nennen.

Bei einer Pressekonferenz am Freitag legte Marangos abermals keine Beweise für Manipulationen vor. Die Uefa hatte ihm ein Ultimatum gesetzt, bis Mittwochabend Beweise für seine Anschuldigungen zu liefern. Nach Ablauf der Frist hat die Uefa rechtliche Schritte gegen den Zyprer angekündigt. dpa

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