Ryder Cup 2022 : Berlin, Hamburg und München wollen Golfturnier ausrichten

Die Städte Berlin, Hamburg und München haben Interesse an der Ausrichtung des Ryder Cups 2022 angemeldet. Zur Ermittlung des optimalen Standortes soll es nun ein Bieterverfahren geben.

Loch im Rasen: Die Vorbereitung auf den kommenden Ryder Cup im schottischen Gleneagles laufen auf Hochtouren.
Loch im Rasen: Die Vorbereitung auf den kommenden Ryder Cup im schottischen Gleneagles laufen auf Hochtouren.Foto: dpa

Mehrere Golfanlagen haben bereits schriftlich ihr Interesse am 44. Ryder Cup bekundet. „Über das große Interesse an der Austragung des Ryder Cups freuen wir uns sehr. Berlin, Hamburg und München wären großartige Gastgeber des interessantesten Golfturniers der Welt. Einen klaren Favoriten gibt es derzeit nicht“, wird Marco Kaussler, Leiter der deutschen Ryder Cup-Bewerbung und Geschäftsführer der RC Deutschland, in einer Mitteilung zitiert.

Aus diesem Grunde hätte man sich für ein Bieterverfahren entschieden und mit Dieter von Restorff einen neutralen und erfahrenen Experten mit der Leitung beauftragt. Der langjährige Geschäftsführer des Golfclubs München Eichenried beschäftigt sich seit über 25 Jahren mit der Projektierung, dem Bau und Betrieb von Golfanlagen. Im Bewerbungsverfahren für 2018 war Deutschland Frankreich unterlegen.

Ryder Cup 2014: Team Europa
Paul McGinley ist Kapitän des Teams Europa. Der 47-jährige Ire entscheidet über die Aufstellung des Teams, spielt aber selbst nicht. Als Spieler nahm er dreimal am Ryder Cup teil - und gewann jedes Mal.Weitere Bilder anzeigen
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25.09.2014 10:20Paul McGinley ist Kapitän des Teams Europa. Der 47-jährige Ire entscheidet über die Aufstellung des Teams, spielt aber selbst...

Der 40. Ryder Cups startet am Freitag im schottischen Gleneagles. Europa geht bei dem Vergleichswettbewerb zwischen Europa und den USA, der alle zwei Jahre ausgetragen wird, als Titelverteidiger an den Start. Der Ryder Cup wurde erstmals 1927 ausgetragen und gehört neben den Olympischen Spielen und der Fußball-Weltmeisterschaft zu den größten medialen Sportereignissen der Welt. (dpa)

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