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Saisonauftakt in Melbourne : Formel 1 hofft nach Abbruch des Qualifyings auf besseres Wetter

Das Qualifying für Saisonauftakt der Formel 1 in Melbourne musste wegen starken Regens heute früh abgebrochen und auf Sonntag verschoben werden. Zuvor gab es bereits einige Unfälle. Immerhin ist leichte Wetterbesserung in Sicht.

Erschwerte Bedingungen: Auch Weltmeister Sebastian Vettel hat es zum Auftakt der Saison in der Formel 1 nicht leicht. Es regnet weiterhin heftig in Melbourne.
Erschwerte Bedingungen: Auch Weltmeister Sebastian Vettel hat es zum Auftakt der Saison in der Formel 1 nicht leicht. Es regnet...Foto: AFP

Der Regen von Melbourne hat den Formel-1-Piloten gleich zum Saisonauftakt eine Zusatzschicht beschert. Wegen eines Wetterumschwungs musste die erste Qualifikation des Jahres am Samstag abgebrochen und auf Sonntagmorgen verschoben werden. Eine Reihe von Unfällen und Verzögerungen zwangen die Rennleitung zu der Entscheidung. „Wirklich schade, es wäre garantiert ein Platz ganz vorn drin gewesen“, meinte Mercedes-Pilot Nico Rosberg. Der 27-Jährige führte nach Durchgang eins die Zeitentabelle an.

Auch der dreimalige Weltmeister Sebastian Vettel im Red Bull, Sauber-Neuzugang Nico Hülkenberg und Force-India-Rückkehrer Adrian Sutil waren dem Chaos unbeschadet entkommen. Alle vier Deutschen erhielten sich damit ebenso wie die von Ferrari-Star Fernando Alonso angeführte Schar der anderen WM-Favoriten die Chance auf eine gute Ausgangsposition für das Eröffnungsrennen am Sonntag (7 Uhr MEZ/live bei RTL und Sky). Sechs Stunden vorher soll die Qualifikation (1.00 Uhr MEZ/RTL und Sky) nachgeholt werden.

Regenchaos zum Formel-1-Auftakt
Es nützt ja nichts: Mit allerlei Gerät machten sich Helfer an der Piste von Melbourne zu schaffen. Doch das Qualifying zum Großen Preis von Australien musste wegen des heftigen Regens abgebrochen werden.Alle Bilder anzeigen
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16.03.2013 10:38Es nützt ja nichts: Mit allerlei Gerät machten sich Helfer an der Piste von Melbourne zu schaffen. Doch das Qualifying zum Großen...

Zuletzt war 2010 in Japan eine Qualifikation erst am Sonntag ausgefahren worden - auch damals war heftiger Regen Schuld. In Melbourne war das Wetter nach tagelanger Hitze am Samstagmittag endgültig umgeschlagen. Schon im Abschlusstraining regnete es. Der Beginn der K.o.-Ausscheidung um die besten Startplätze wurde dann bereits dreimal verschoben.

Es nützt ja nichts: Mit allerlei Gerät machten sich Helfer an der Piste von Melbourne zu schaffen. Doch das Qualifying zum Großen Preis von Australien musste wegen des heftigen Regens abgebrochen werden.
Es nützt ja nichts: Mit allerlei Gerät machten sich Helfer an der Piste von Melbourne zu schaffen. Doch das Qualifying zum Großen...Foto: AFP

Mit Besen versuchten zahlreiche Helfer, den Asphalt von Pfützen zu befreien. „Schade, dass es gleich so losgeht“, meinte der neue Mercedes-Motorsportchef Toto Wolff mit Blick in den dunkelgrauen Himmel. Mit einer halben Stunde Verspätung schalteten die Rennkommissare endlich die Roten Ampeln aus. Doch bei den schwierigen Bedingungen hatten viele Fahrer Mühe, ihre Boliden auf der Piste zu halten. Lewis Hamilton rutschte mit dem Silberpfeil in die Streckenbegrenzung und beschädigte sich den Heckflügel leicht. „Es war ziemlich schwierig da draußen, viel Aquaplaning. Diese Strecke ist unglaublich gefährlich“, erklärte der Brite. Felipe Massa verlor bei einem Unfall den Frontflügel am Ferrari, ähnliches widerfuhr Sauber-Neuzugang Esteban Gutierrez und dem Caterham-Duo Giedo van der Garde und Charles Pic.

Vom Weg abgekommen: Der Franzose Charles Pic vom Team Caterham kam mit den widrigen Pistenbedingungen gar nicht zurecht.
Vom Weg abgekommen: Der Franzose Charles Pic vom Team Caterham kam mit den widrigen Pistenbedingungen gar nicht zurecht.Foto: AFP

Am Ende waren vier der fünf Formel-1-Neulinge ausgeschieden: Gutierrez, van der Garde, Max Chilton und Jules Bianchi. Und der Regen wurde wieder stärker. Renndirektor Charlie Whiting berichtete zudem mit besorgter Miene von „vielen Trümmern auf der Strecke“. Und so begann wieder das Warten, erneut musste der Beginn dreimal verschoben werden. 55 Minuten dauerte die Geduldsprobe, dann brach die Rennleitung endgültig ab. „Wir haben diese Entscheidung getroffen, um die Qual für alle zu beenden“, sagte Whiting.

Für den Sonntag war zwar eine Wetterbesserung vorhergesagt, dennoch richteten sich die Teams auf weitere Schauer ein. Rosberg fürchtete zudem einen Schlafmangel. „Das Schwierigste ist, dass es wieder eine komplette Zeitumstellung ist. Ich bin jetzt immer spät ins Bett, so um halb eins oder eins, und um zehn Uhr aufgestanden“, erklärte der Wahl-Monegasse. Ein Wachmacher wird sich aber ganz sicher finden lassen.

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