SAISONBEGINN IN DER DRITTEN LIGA : Eine Klasse kämpft um den Klassenerhalt

Am Freitag beginnt die Saison in der Dritten Liga. Während die Zweitligaabsteiger Alemannia Aachen,

Hansa Rostock
und der Karlsruher SC auf den sofortigen Wiederaufstieg hoffen, geht es für viele andere Vereine neben dem sportlichen auch um den finanziellen Überlebenskampf. Gibt es in der Zweiten Liga noch insgesamt 90 Millionen Euro an Fernsehgeldern, so werden in der Dritten Liga lediglich 14 Millionen Euro auf die 20 Vereine verteilt. Der finanzielle Aufwand für ein konkurrenzfähiges Team ist inzwischen so groß, dass sich nur noch zwei Bundesligisten Reserveteams in der Liga leisten: Der VfB Stuttgart und Borussia Dortmund. Weniger gut situiert ist fast die Hälfte der Liga. Nicht nur der SV Babelsberg sondern auch Traditionsvereine wie Arminia Bielefeld und der VfL Osnabrück müssen aufgrund ihrer eingeschränkten Möglichkeiten um den Klassenerhalt bangen. Für die Stuttgarter Kickers, den Halleschen SV und in Unterhaching geht es ebenfalls in den Abstiegskampf. Im Aufstiegskampf könnte dem 1. FC Heidenheim eine Überraschung gelingen. Der Klub aus Baden-Württemberg hat kräftig investiert und sich unter anderem mit Ex-Bundesligaprofi Michael Thurk verstärkt. Die fünfte Drittligasaison eröffnen am heutige Abend die ehemaligen Bundesligisten Arminia Bielefeld und Alemannia Aachen (20.15 Uhr live im WDR). adr

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