Sport : Saisonstart mit Rekord

Elfter DEL-Sieg in Folge: Eisbären schlagen Krefeld

Hans-Gerd Schoofs

Krefeld - Es ist lange her, dass die Eisbären in der Deutschen Eishockey-Liga (DEL) verloren haben. Am 15. März unterlagen die Berliner zuletzt den Krefeld Pinguinen 2:4 – im ersten Play-off-Viertelfinalspiel der vergangenen Saison. Danach siegten die Eisbären zehn Mal in Folge und wurden so wieder Deutscher Meister. Gestern nun, im ersten Spiel der neuen Saison, war Krefeld wieder Gegner, und die Eisbären kamen nicht nur zu einem gelungenen Start, sondern bauten auch den Klubrekord aus: Das 3:1 (2:0, 0:0, 1:0) im Krefelder Königpalast war der elfte Berliner Sieg in Folge in der DEL.

Die junge Mannschaft der Eisbären zeigte sich nach durchwachsenen Leistungen in der Vorbereitung – in sieben Spielen gab es fünf Niederlagen – pünktlich zum ersten Punktspiel schon in guter Verfassung gezeigt. Nur zu Beginn hatten die Berliner ihre Mühe. Angetrieben von ihrem lautstarken Anhang stürmten die Krefelder vor 6167 Zuschauern so gut es ging, bereits nach wenigen Sekunden tauchte Alexander Seliwanow aussichtsreich vor Youri Ziffzer auf. Doch der Berliner Torhüter parierte den Schuss des russischen Stürmers. Nachdem die Eisbären dann fünf turbulente Minuten überstanden hatten, kombinierten sie ganz ansehnlich. Nach 13 Spielminuten gelang ihnen so die Führung: Cole Jarrett hatte Florian Busch bedient, der junge Berliner Nationalspieler überwand Krefelds Torwart Reto Pavoni mit einem Schuss ins obere Eck. Nur vier Minuten später konnte der Schweizer dann einen Schuss von Cole Jarrett nicht festhalten, Stefan Ustorf drosch den Abpraller zum 2:0 für die Eisbären ins Krefelder Tor.

Im zweiten Drittel konnten die Berliner die Führung nicht ausbauen, sie agierten zu undiszipliniert. Zweimal mussten sie 3:5-Situationen überstehen, das gelang ihnen dank des herausragenden Ziffzers. Gegen Roland Verweys Anschlusstor kurz nach Beginn des letzten Drittels war Ziffzer aber machtlos – er sah den verdeckten Schuss nicht. Die Berliner mussten zittern, bis vier Minuten vor Schluss. Da war Patrick Jarrett mit seinem zweiten Tor bei Berliner Überzahl für das 3:1 verantwortlich. Nach dem Sieg sagte Eisbären-Trainer Pierre Pagé: „Man hat heute gesehen, dass wir ein gute Mannschaft haben. und die wird sich noch steigern am Sonntag.“ Dann geht es für die Eisbären weiter, mit einem Heimspiel gegen den Titelaspiranten Mannheim.

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