Sport : SC Magdeburg: Stefan Kretzschmar ist wieder da

Der SC Magdeburg ist als strahlender Sieger ins Europapokal-Viertelfinale gestürmt, die SG Flensburg-Handewitt hingegen wankte ins Ziel. Während der Tabellenzweite der Handball- Bundesliga gegen ZTR Saporoshje die 22:23-Hinspiel- Niederlage durch ein 29:21 im Achtelfinal-Rückspiel des EHF-Cups mehr als wettmachte, zitterte sich der Spitzenreiter gegen IFK Skövde HK in die Runde der letzten acht. Nur dank des 30:25 aus dem Hinspiel sind die Norddeutschen nach der unerwarteten 26:29-Niederlage bei den Schweden am kommenden Dienstag noch im Lostopf des Pokalsieger- Wettbewerbs.

Der SC Magdeburg hatte aus dem knapp verlorenen Spiel in Saporoshje seine Lehren gezogen. Mit konsequenter Manndeckung schaltete der EHF-Pokalsieger von 1998 den Rückraumschützen Oleg Veliki komplett aus. Der vom Champions-League-Viertelfinalisten THW Kiel umworbene Ukrainer, der im Hinspiel nach elf Tore erzielte, kam lediglich zu sechs Treffern vom Siebenmeter-Punkt. "Saporoshje hat nicht so gut gespielt wie im Hinspiel. Das hat mich überrascht", befand Nationaltorhüter Henning Fritz. Zudem scheint Linksaußen Stefan Kretzschmar sein Formtief endgültig überwunden und den Medienrummel um seine Liaison mit Schwimmstar Franziska van Almsick abgehakt zu haben. Mit acht Treffern war der Auswahlspieler bester Torschütze der Magdeburger und glänzte zudem mit trickreichem Spiel.

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