Sport : SCC unterliegt dem VfB im Cup-Halbfinale

Karsten Doneck

Berlin - Wo Leid ist, da wird Trost gesucht. So mischte auch Michael Warm in allerlei Erklärungen einer Niederlage einen positiven Aspekt. „So hoch haben die Friedrichshafener seit zehn Jahren keinen Satz mehr verloren“, sagte der Trainer des Volleyball-Bundesligisten SC Charlottenburg. Doch nach dem spektakulären Auftakt mit einem 25:13-Satzsieg kehrte beim SCC im Halbfinale des deutschen Pokals schnell wieder Ernüchterung ein. Mit einem 3:1 (13:25, 25:23, 26:24, 25:19)- Erfolg vor 1600 Zuschauern in der Sömmeringhalle zog der Cupverteidiger VfB Friedrichshafen erneut ins Endspiel ein.

Da hatte dann auch Stelian Moculescu, der Erfolgstrainer des VfB, schnell den müden Start seiner Spieler vergessen. „Im ersten Satz hat beim SCC fast alles funktioniert, da kann ich meiner Mannschaft doch gar keinen Vorwurf machen“, teilte Moculescu mit. Aber auch Michael Warm wollte den starken Beginn seines Teams nicht überbewerten: „Dass wir dieses Niveau vom Anfang nicht das ganze Spiel über halten können, war uns schon klar."

Dennoch hatte der SCC die Chance, den Favoriten noch etwas mehr zu quälen. Bei einer 21:19-Führung gab es im zweiten Satz eine umstrittene Schiedsrichterentscheidung: Statt 22:19 stand es nur noch 21:20, der VfB setzte sich durch. Im dritten Satz vergab der SCC beim Stand von 24:23 einen Satzball. „Der VfB hat Schwein gehabt“, urteilte SCC-Geschäftsführer Günter Trotz. Karsten Doneck

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