SCC-Volleyballer : Erster Härtetest gegen Düren

Bislang sind die Volleyballer des SCC perfekt in die Saison gestartet. Vier Siege aus vier Spielen bedeuten die Tabellenführung. Doch erst der nächste Gegner aus Düren soll Aufklärung bringen, wo die Mannschaft wirklich steht.

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Vier Siege aus vier Spielen – bei dieser Ausbeute sollten beim SC Charlottenburg eigentlich keine Wünsche offen bleiben. Mit einer makellosen Bilanz sind die Berliner Volleyballer in die neue Saison gestartet, mit nur zwei abgegebenen Sätzen in den Auswärtsspielen in Rottenburg und Spergau führen sie derzeit sogar die Tabelle der Deutschen Volleyball-Liga (DVL) an. Trotzdem gehen die SCC-Profis nicht mit übertrieben breiter Brust in das Spiel am Mittwoch gegen Düren (19.30 Uhr, Max-Schmeling-Halle). Denn viele von ihnen erinnern sich noch gut an die deutliche 0:3-Niederlage, die sie in der vergangenen Saison gegen den Meisterschaftsmitfavoriten in der Halle in Prenzlauer Berg einstecken mussten.

Deswegen sagt der neue SCC-Trainer Mark Lebedew auch: „Erst nach den Spielen gegen Düren und Unterhaching kann man wirklich sagen, wo wir stehen.“ Düren darf also durchaus als erster ernstzunehmender Test in dieser Saison angesehen werden. Zumal sich die Rheinländer entscheidend verstärkt haben: In Stefan Hübner hat der vielleicht prominenteste Name der Liga für zwei Jahre in Düren unterschrieben. Auch der SCC war an dem deutschen Nationalspieler, der lange in Italien gespielt hat, interessiert.

Trotzdem ist Dürens Saisonstart alles andere als perfekt verlaufen. Erst eins der bisherigen drei Spiele hat die Mannschaft von Trainer Sven Anton gewonnen – und reiste dementsprechend motiviert bereits am Montag in Berlin an. „Genau aus diesem Grund schätze ich Düren umso gefährlicher ein“, sagt Mark Lebedew. Auch für den australischen Trainer wird es der erste Härtetest, nachdem er in den ersten Wochen in Berlin mit Lob überschüttet wurde. „Er hat bis jetzt überragend gearbeitet“, sagt SCC-Manager Kaweh Niroomand. Und einige der Spieler sagten nach der Vorbereitung, mit einem derart guten Trainer hätten sie noch nie gearbeitet.

Die vier Siege sprechen zunächst für ihn. Doch so etwas kann sich schnell ändern. Nach einer Niederlage gegen Düren wäre die anfängliche Euphorie schnell verflogen.

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