Volleyball-Europacup : SCC schlägt Teruel 3:2

Dank Aleksandar Spirovski setzt sich der SCC gegen das spanische Spitzenteam Teruel im Hinspiel der 3. Runde knapp durch. Doch das Polster für das Rückspiel bei den heimstarken Spaniern ist winzig.

Karsten Doneck

Berlin - Ihren Tiefpunkt erreichten die Darbietungen des SC Charlottenburg schon früh, genau genommen Mitte des zweiten Satzes. Da misslang Nationalspieler Marcus Böhme ein Aufschlag derart, dass der Ball unter dem Netz ins Feld des Gegners flog. Und das vor den Augen des in der Sömmeringhalle zuschauenden neuen Bundestrainers Raul Lozano. Böhmes kleiner Lapsus hielt die Volleyballer des SCC indes nicht davon ab, im Hinspiel des europäischen Challenge Cups dem spanischen Spitzenklub Cai Teruel mächtig zuzusetzen - mit glücklichem Ausgang. Der überragende Aleksandar Spirovski verwandelte den dritten Matchball für die Charlottenburger zum 3:2 (18:25, 25:20, 20:25, 25:21, 18:16)-Sieg.

Sieben Heimsiege ohne Satzverlust

Für das Rückspiel in einer Woche in Teruel ist es aber ein dünner Vorsprung. Die Spanier sind längere Spiele als über drei Sätze gar nicht gewohnt. Ihre letzten sieben Pflichtspiele in der spanischen Liga hatten sie ohne Satzverlust gewonnen. Der SCC hatte über die gesamte Distanz Probleme, Teruels Nummer 18, den Brasilianer Menezes, in den Griff zu bekommen. Aber auf der Position des Diagonalangreifers stand beim Gastgeber auch ein Aleksandar Spirovski, der sein kurzes Formtief überwunden hat und nicht nur im Tiebreak seine Mannschaft zur Begeisterung der 1120 Zuschauer mit spektakulären Punkten im Spiel hielt. „Wir haben gekämpft und nie aufgegeben“, sagte SCC-Trainer Michael Warm hinterher.

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