Schalke 04 : 10 Uhr: Training 16 Uhr: Training

Lars Spannagel blickt auf Felix Magaths erste Woche bei Schalke 04 zurück

Lars Spannagel

Am vergangenen Montag wurde Felix Magath beim FC Schalke 04 als neuer Trainer und Manager vorgestellt. Seitdem ist er seinem Ruf gerecht geworden, kein Freund halber Sachen zu sein. Ein kurzer Rückblick.

Montag. Bei seiner Vorstellung sagt Magath: „Es gibt viele Wege zum Erfolg. Aber ich kenne nur einen, und der geht über das Wort arbeiten.“

Dienstag. Magath entlässt die Kotrainer Michael Büskens und Youri Mulder, Torwarttrainer Oliver Reck, die Konditionstrainer Christos Papadopoulos und Rouven Schirp sowie den Ökotrophologen Christian Frank.

Mittwoch. Angeblich lässt sich Magath Schalkes Medizinbälle zeigen und bestellt eine Familienpackung Trillerpfeifen.

Donnerstag. Erstes Training. Magath spricht hinterher von einem „verhaltenen Auftakt“. Kevin Kuranyi sagt: „Für den Anfang war es schon hart.“ Magath kündigt an, die Spieler würden „demnächst auch die schönen Wälder hinter Schloss Berge kennenlernen“. Aufsichtsratschef Clemens Tönnies orakelt, Torwart Manuel Neuer könne eventuell noch an den FC Bayern verkauft werden. Magaths Einschätzung dazu: „Das war zuletzt ein Problem des FC Schalke 04 – es wurde hier zu viel geredet und zu wenig gearbeitet.“

Freitag. 10 Uhr: Training. 16 Uhr: Training.

Sonnabend. 10 Uhr: Training. Danach teilt Magath mit, Schalke werde von Sonntag bis Donnerstag in ein Spontan-Trainingslager fahren – zusätzlich zum planmäßigen Trainingslager vier Tage später.

Es sage niemand bei Schalke, er habe nicht gewusst, was auf ihn zukommt.

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