Schalke 04 : Albert Streit wehrt sich gegen Suspendierung

Albert Streit wurde von Trainer Fred Rutten in die zweite Mannschaft von Schalke 04 degradiert. Der Mittelfeldspieler ist darüber nicht besonders glücklich und bringt dieses auch vollstens zum Ausdruck.

GelsenkirchenFußball-Profi Albert Streit von Schalke 04 hat sich gegen seine Zwangsversetzung von der Bundesliga- in die Regionalliga-Mannschaft gewehrt. "Ich habe nichts verbrochen - und dann wird mir am Sonntag mitgeteilt, dass ich mich nicht mal mehr in der Kabine umziehen darf. Das ist schon der Hammer", sagte der 28 Jahre alte Mittelfeldspieler der "Frankfurter Rundschau" (Dienstags-Ausgabe).



Streit besteht auf seine Bezüge



"Auf Schalke ist mir der Spaß am Fußball vergangen. Ich bin hier immer nur links liegengelassen worden", ergänzte Streit, der sich bereits am (heutigen) Montag in mehreren Medien über seinen Arbeitgeber beklagt hatte. Trotz der Strafmaßnahme will Streit nicht zu dann verringerten Bezügen zu einem anderen Klub wechseln: "Das kommt nicht infrage. Mir und meiner Familie geht es sehr gut."

Streit muss auf Anordnung von Chefcoach Fred Rutten wie Peter Lövenkrands und Carlos Grossmüller derzeit mit der zweiten Mannschaft der Gelsenkirchener trainieren. Schalke-Manager Andreas Müller hatte am Wochenende erklärt, der Verein könne nur Spieler gebrauchen, die nicht schon mit den Gedanken woanders seien. "Dann hätte mich Schalke schon im Sommer aussortieren müssen, denn da habe ich schon um meine Freigabe gebeten", so Streit, der vor einem Jahr für 2,5 Millionen Euro von Eintracht Frankfurt zu Schalke gewechselt war.

Sein Vertrag läuft noch bis 2012. 2007/2008 war er fünfmal von Beginn an eingesetzt worden und stand in dieser Hinrunde in vier Bundesliga-Partien nur 123 Minuten auf dem Platz. (sg/dpa)

» Mehr lesen? Jetzt gratis Tagesspiegel testen!

0 Kommentare

Neuester Kommentar
      Kommentar schreiben