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Schalke 04 siegt gegen TSG Hoffenheim : Nach langer Zeit mal wieder zu Null

Dank eines Treffers von Eric Maxim Choupo-Moting im Spiel gegen die TSG Hoffenheim steht Schalke 04 vorerst auf Rang vier. Der Sieg war indes alles andere als souverän.

Das Tor zum 1:0 durch Eric Maxim Choupo-Moting.
Das Tor zum 1:0 durch Eric Maxim Choupo-Moting.Foto: imago/Revierfoto

Frust statt Freude - die Rückkehr an die Stätte seiner größten Triumphe hat bei Huub Stevens für weitere Ernüchterung gesorgt. Mit seinem neuen Verein 1899 Hoffenheim verlor der Niederländer am Freitagabend bei seiner alten Liebe FC Schalke 04 mit 1:0 (0:1) und bleibt mit den Kraichgauern auch zum Abschluss der Hinrunde der Fußball-Bundesliga ein Abstiegskandidat. Von den sieben Erstliga-Spielen mit Harmlos-Hoffenheim hat der frühere Schalker Kulttrainer bislang nur eines gewonnen.

„Für uns zählt nur der Sieg, wir haben uns viele Torchancen erarbeitet und verdient gewonnen“, sagte der glückliche Torschütze bei Sky. Das Team von Trainer André Breitenreiter bleibt damit in Schlagdistanz zu den internationalen Plätzen, kletterte vor den Samstagsspielen sogar auf Tabellen-Platz vier.
Hoffenheim dagegen bleibt nach der zweitschlechtesten Hinrunde der Vereinsgeschichte Vorletzter und könnte sogar als Bundesliga-Schlusslicht in die Winterpause gehen. „Auf dem Spiel können wir aufbauen“, meinte TSG-Kapitän Sebastian Rudy. „Es wird ein enges Ding. Aber wir sind zuversichtlich, dass wir uns da unten rauskämpfen.“

Eric Maxim Choupo-Moting (28.) sorgte vor 60 749 Zuschauern in der Veltins-Arena für den verdienten Heimsieg der Gelsenkirchener. Das Team von Trainer André Breitenreiter bleibt damit in Schlagdistanz zu den internationalen Plätzen, kletterte vor den Samstagsspielen sogar auf Tabellen-Platz vier. Es war auch seit langer Zeit mal wieder ein Spiel, in dem die Schalker sich kein Gegentor einfingen. Zuletzt war den Gelsenkirchener dies am 7. Spieltag gegen den Hamburger SV gelungen.

Hoffenheim dagegen bleibt nach der zweitschlechtesten Hinrunde der Vereinsgeschichte Vorletzter und könnte sogar als Bundesliga-Schlusslicht in die Winterpause gehen.

Schalke ist nun in 13 Heimspielen an einem Freitagabend ungeschlagen, hat mit dem Erfolg gegen Hoffenheim das Sieg-Dutzend unter Flutlicht perfekt gemacht. Auch ein Verdienst von Leon Goretzka, der urplötzlich genesen von seiner schweren Fußprellung in der Startelf stand und Akzente setzte. Dafür blieb Nationalspieler Leroy Sané zunächst auf der Bank.

Zerfahrene Partie in den ersten Minuten

Bei Hoffenheim pausierten die bisherigen Stammkräfte Kevin Volland (bisher 15 Einsätze) und Eugen Polanski (16). An alter Wirkungsstätte wollte Stevens offenbar ein Zeichen setzen. Vor dem Anpfiff plauderte der Niederländer, der einmal mehr den Trainingsanzug als Arbeitskleidung bevorzugte, angeregt mit den guten alten Bekannten aus Schalker Zeiten.

In den ersten Minuten bekamen die Zuschauer eine zumeist zerfahrene Partie mit vielen Fehlpässen im Spielaufbau zu sehen. Sowohl den leicht überlegenen Schalkern als auch den Hoffenheimern mangelte es zunächst an Ideen und Durchschlagskraft. Der Revierclub ließ lediglich bei Schüssen von Goretzka (6.) und Klaas-Jan Huntelaar (20.) Torgefahr erkennen. Auf der Gegenseite war Schalke-Keeper Ralf Fährmann nur bei einem Schuss von Nadiem Amiri (14.) gefordert.

Am Spielfeldrand schimpfte Stevens, sah das Unheil für sein Team wohl kommen. Unbedrängt durfte der ehemalige Mainzer Johannes Geis von der rechten Seite flanken, Choupo-Moting stand goldrichtig, erzielte mit dem Schienbein sein drittes Saisontor. TSG-Keeper Oliver Baumann war chancenlos. Danach machten die Schalker weiter Druck auf sein Tor, doch zwingende Chancen erspielten sie sich im ersten Durchgang nicht mehr.

Nach dem Wechsel hatten dann die Gäste die erste Chance, Pavel Kaderabek (52.) vergab mit der Hacke. Volland kam nach 58 Minuten, Schalkes Publikumsliebling Sané nach einer Stunde. Die Begegnung wurde munterer, Hoffenheim machte mehr Druck. Doch die Chancenverwertung des Stevens-Team war nicht bundesligareif. Und auch Schalke spielte nicht wie ein Spitzenteam, hatte vor allem in der Schlussphase noch das eine oder andere Problem. dpa


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