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Schalke - Freiburg 1:3 : Freiburg vergrößert Schalker Krise

15.12.2012 20:27 Uhrvon
Das Abendspiel gewann der SC Freiburg mit 3:1 gegen Schalke 04. Damit beenden die Breisgauer die Hinrunde als Tabellenfünfter. Foto: rtrBild vergrößern
Das Abendspiel gewann der SC Freiburg mit 3:1 gegen Schalke 04. Damit beenden die Breisgauer die Hinrunde als Tabellenfünfter. - Foto: rtr

Schalke 04 ist nach der 1:3-Heimniederlage gegen den SC Freiburg schon seit sechs Spielen ohne Sieg. Für Trainer Huub Stevens dürfte es nun ungemütlich werden. Dabei spielten die Hausherren stark - bis sie in Führung gingen.

Die Blicke waren leer, die Ratlosigkeit stand allen Beteiligten ins Gesicht geschrieben. Das 1:3 gegen den SC Freiburg dürfte als der vorläufige Tiefpunkt der laufenden Saison für den FC Schalke 04 in die Saisonrückblicke eingehen. "Wenn wir einen Gegentreffer bekommen, fallen wir in uns zusammen. Man merkt einfach, dass wir in einer Scheiß-Phase sind", sagte Verteidiger Christoph Metzelder.

Fünf von 24 Punkten haben die Schalker zuletzt eingespielt, die Bilanz eines Teams, das gegen den Abstieg spielt. Die Freiburger (5) sind mittlerweile an den Schalkern (7) in der Tabelle vorbeigezogen. Und die seit Wochen anhaltende Kritik an Trainer Huub Stevens dürfte sich nach diesem desolaten Auftritt, der sich nahtlos in die Darbietungen der Vorwochen einreiht, noch vervielfachen.

"Nach so einem Spiel muss ich erstmal meine Gedanken sammeln. Wenn wir Antworten haben, werden wir auch Antworten geben", sagte Manager Horst Heldt, auf die Frage, ob der Niederländer auch noch in der nächsten Partie am Dienstag im DFB-Pokal gegen Mainz 05 verantwortlich sein wird.

Heldt vermied es, eine Jobgarantie auszusprechen. Die Schalker Verantwortlichen hatten vor dem Spiel viel probiert, um die Mannschaft wieder in die richtige Spur zu bekommen. Aufsichtsratschef Clemens Tönnies hielt eine deutliche Rede bei der Weihnachtsfeier der Profis. Manager Horst Heldt versuchte in der Umkleidekabine ebenfalls verbal auf die Spieler einzuwirken. Und zu guter letzt haben sie auch noch einen neuen Rasen in die Arena verlegen lassen, um die Spielfläche in einen optimalen Zustand zu versetzten.

Anfänglich schienen sich diese Maßnahmen auszuzahlen. Die Schalker traten so auf, als wollten sie die trüben Wochen vergessen machen und legten viel Begeisterung in die Anfangsphase. Die Mannschaft von Trainer Christian Streich hatte große Mühe, sich den zahlreichen Angriffen zu erwehren und es war nur eine Frage der Zeit, bis der erste Treffer fallen sollte. Jefferson Farfan war es, der die anfängliche Überlegenheit nach 20 Minuten zur Führung nutzte, nachdem Atsuto Uchida die gesamte Freiburger Abwehr mit einem langen Ball ausgespielt hatte.

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