Sport : Schalke - Freiburg: Keine Tore im Parkstadion

Wintermeister Schalke 04 sucht verzweifelt die Form der Hinrunde und das gegnerische Tor. Gegen den SC SC Freiburg kamen die Gelsenkirchner nicht über ein 0:0 hinaus und warten nun seit fünf Spielen auf einen Sieg und seit 384 Minuten auf ein Tor. Dennoch kletterte die Mannschaft von Trainer Huub Stevens zumindest bis Sonntag wieder auf den vierten Platz. Die Freiburger, die in sieben Gastspielen im Parkstadion nur einmal verloren, festigten durch das Remis ihren Platz im Tabellenmittelfeld. Die letzten fünf Minuten musste die Elf von SC-Coach Volker Finke nach der Gelb-Roten Karte gegen Andreas Zeyer (wiederholtes Foulspiel) in Unterzahl über die Runden bringen.

Vor 34 214 Zuschauern war Schalke die Verunsicherung nach der jüngsten Durststrecke deutlich anzumerken. Nach nervösem Beginn kamen die Gelsenkirchener, bei denen der wiedergenesene Emile Mpenza den gelbgesperrten Gerald Asamoa ersetzte, nach etwa einer Viertelstunde besser ins Spiel. Dabei gab es gleich mehrere hochkarätige Torchancen, die allerdings meist kläglich vergeben wurden. So verstolperte Radoslav Latal den Ball frei vor Freiburgs Torhüter Richard Golz, mit dem Nachschuss traf Jörg Böhme Abwehrspieler Stefan Müller.

Dessen Kollege Boubaca Diarra rettete acht Minuten später nach einem Schuss von Andreas Möller für den bereits geschlagenen Golz kur vor der Torlinie. Schalkes Torjäger Ebbe Sand, der seit vier Spielen auf ein Erfolgserlebnis wartet, vergab freistehend im Fünfmeterraum, und Möller jagte dan Ball nach schönem Böhme-Pass Richtung Eckfahne.

Das in der Hinrunde überragende Sturmduo Sand/Mpenza hatte gegen Freiburgs starke Hintermannschaft enorme Probleme, wurde allerdings auch sehr selten mustergültig angespielt. Die beste Chance für die Gäste, die sich auf ihre starke Defensive und vereinzelte Konter verließen, hatte der ansonsten enttäuschende Adel Sellimi bei einem Schuss an den Innenpfosten. Auf der Gegenseite rettete für Freiburgs Torhüter Golz acht Minuten vor Schluss ebenfalls das Aluminium nach einem Kopfball von Sand.

Bei den Schalkern, die weiter die beste Abwehr der Liga stellen, gefielen vor allem Spielmacher Möller swoie in der ersten Halbzeit auch Böhme und mit Abstrichen zudem der kampfstarke Michael Büskens. Bei den Gästen aus dem Breisgau, die seit vier Spielen sieglos sind, verdienten sich die Abwehrspieler Müller und Diarra sowie Soumaila Coulibaly die Bestnoten.

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