Sport : Schalke ja – Berlin nein

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Otto Höhne war sauer. „Das ist völlig unverständlich. Berlin wurde schmählich im Stich gelassen“, sagte der Präsident des Berliner FußballVerbandes (BFV), nachdem er erfahren hatte, dass das Endspiel der Champions League im Jahr 2004 vom Exekutivkomitee der Europäischen Fußball-Union (Uefa) an die Arena Auf Schalke in Gelsenkirchen vergeben worden war. Der BFV hatte sich mit dem Olympiastadion um eines der europäischen Endspiele (Champions League oder Uefa-Pokal) im Jahr 2005 beworben. Erst dann ist der Umbau des Olympiastadions abgeschlossen. Nach der Vergabe des Champions-League-Endspiels 2004 an Gelsenkirchen kann nach den geografischen Richtlinien der Uefa frühestens 2006 ein europäisches Finale wieder in Deutschland stattfinden. „Der DFB, der die deutsche Bewerbung bei der Uefa vertrat, hat versagt. Das werde ich auf der nächsten Sitzung zur Sprache bringen“, sagt Höhne erbost. Er selbst ist Beisitzer im Vorstand des DFB. –cc–

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