Sport : Schalke trifft nun auf PAOK Saloniki Wiedersehen mit Ex-Trainer Huub Stevens

Foto: dpa
Foto: dpaFoto: dpa

Berlin - Beim FC Schalke 04 kommt es zum pikanten Wiedersehen mit Trainer Huub Stevens. Die Uefa schloss den ursprünglichen Gegner Schalkes, Metalist Charkow, von den Play-offs um den Einzug in die Champions-League-Hauptrunde aus und ersetzte ihn durch PAOK Saloniki. Die Griechen werden seit Saisonbeginn vom langjährigen Schalker Stevens trainiert.

Saloniki war in der dritten Qualifikationsrunde an Charkow gescheitert. Doch für den ukrainischen Klub kam nun das Aus. Hintergrund der Strafe ist die Verwicklung des Metalist-Sportdirektors Jewgeni Krasnikow in einen Manipulationsskandal im Jahr 2008.

Erst am 16. Dezember 2012 war Stevens bei Schalke entlassen und durch Jens Keller ersetzt worden. Unter Keller schaffte Schalke noch den Sprung auf Platz vier und damit die Qualifikationsspiele zur Champions League. „Wir freuen uns auf das Spiel gegen Huub Stevens. Schade für unsere Fans, dass die Partie vor leeren Rängen ausgetragen wird“, sagte Schalkes Manager Horst Heldt, bezog sich dabei auf das Rückspiel in Saloniki. Wegen Zuschauerausschreitungen beim Spiel gegen Rapid Wien im vergangenen Jahr muss PAOK sein Heimspiel unter Ausschluss der Öffentlichkeit austragen.

„Es ist wichtig für PAOK, an den Play-offs teilzunehmen. Es ist wichtig für mich, dass ich mich mit Schalke messen kann und in altbekannter Umgebung mit Freunden und Bekannten zusammenkomme“, sagte Stevens. „Wir haben auch eine gute Mannschaft. Du weißt nie, was geschehen kann.“ Gut sieben Jahre hatte Stevens in zwei Amtszeiten erfolgreich auf Schalke gearbeitet. In seiner ersten Ära von 1996 bis 2002 gewann der Niederländer mit Schalke den Uefa-Pokal sowie zweimal den DFB-Pokal. 2011 kehrte der 59-Jährige als Nachfolger von Ralf Rangnick zu den Schalkern zurück und schaffte dabei den direkten Einzug in die Champions League. Von den Fans wurde Stevens einst zum Schalker Trainer des Jahrhunderts gewählt.

Unterdessen soll Charkow eine Beschwerde beim Internationalen Sportgerichtshof CAS eingereicht haben. dpa

0 Kommentare

Neuester Kommentar
      Kommentar schreiben