• Schock für England: Owen fällt aus Der Stürmer verletzt sich und fehlt gegen Kroatien

Sport : Schock für England: Owen fällt aus Der Stürmer verletzt sich und fehlt gegen Kroatien

Wien - Die englische Fußball-Nationalmannschaft hat den 1:0-Erfolg im Freundschaftsspiel bei EM-Mitgastgeber Österreich am Freitagabend teuer bezahlt. Stürmerstar Michael Owen wurde in der 34. Minute wegen einer Oberschenkelverletzung ausgewechselt und wird seinem Team am Mittwoch im entscheidenden EM-Qualifikationsspiel gegen Tabellenführer Kroatien fehlen. England und Russland kämpfen noch um den zweiten Platz und damit die Qualifikation für die EM. „Das ist ein herber Schlag für uns. Jeder kennt Michaels Qualitäten“, sagte Englands Trainer Steve McClaren. Neben dem Angreifer von Newcastle United muss der Nationalcoach mit Wayne Rooney von Mannchester United bereits einen anderen Topstürmer wegen einer Sprunggelenksverletzung ersetzen.

Im Wiener Ernst-Happel-Stadion erzielte Peter Crouch vom FC Liverpool in der 44. Minute per Kopf den Siegtreffer für England. Die Vorarbeit leistete David Beckham per Ecke. Beckham war nach langer Pause ins Nationalteam zurückgekehrt und absolvierte gegen Österreich sein 98. Länderspiel. Der 32 Jahre alte Mittelfeldspieler, der mit seinem Verein Los Angeles Galaxy die Saison nach dem Verpassen der Play-offs in den USA bereits beendet hat, wurde in der 62. Minute ausgewechselt. „Es war ein schweres Spiel für ihn. Er hat einen Monat nicht gespielt. Wir werden bis Montag oder Dienstag warten, um zu sehen, wie fit er ist“, sagte McClaren.

Bereits in der 22. Minute musste Österreichs Torhüter Jürgen Macho verletzt vom Platz. Der ehemalige Torwart des 1. FC Kaiserslautern war mit Crouch zusammengeprallt und kurzzeitig sogar bewusstlos. „Es war für die Spieler ein Schock, dass Macho bewusstlos war und seine Zunge verschluckt hat, aber das Tor kann man nicht darauf zurückführen“, sagte Österreichs Nationaltrainer Josef Hickersberger.

Rund sieben Monate vor Beginn der Europameisterschaft in Österreich und der Schweiz gab es rund um das Stadion sowie innerhalb der EM-Arena, in der am 29. Juni 2008 das Endspiel stattfinden wird, große organisatorische Probleme. Viele Zuschauer fanden nicht die von ihnen gebuchten Plätze. Zudem gab es bei der Abfahrt vom Stadion große Verzögerungen. dpa

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