Sport : Schumacher startet wieder von Platz eins

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Nürburgring Unterkühlt beantwortete Michael Schumacher die Fragen. Die 60. Poleposition in seiner Karriere, die der sechsmalige Formel-1-Weltmeister gestern auf dem Nürburgring einfuhr, hatte ihn nicht überrascht. „Ein Hydraulik-Problem warf mich zwar am Freitag zurück, aber beunruhigt war ich nicht“, sagte der WM-Spitzenreiter. Für seine schnelle Runde auf dem 5,148 km langen Kurs benötigte Schumacher 1:28,351 Minuten. Zum sechsten Mal in dieser Saison leuchtet heute beim Großen Preis von Europa das Ferrari-Rot vorn am Start.

Hinter dem Deutschen aber kommt es zu einer Weltpremiere: Erstmals steht mit Takuma Sato im BAR-Honda ein Japaner in der ersten Reihe. Dem kleinen Mann aus Tokio, der mittlerweile im britischen Marlow lebt, war – im Gegensatz zu Schumacher – die Freude deutlich anzumerken. „Es ist ein wunderbarer Tag für mich. Für das Rennen bin ich jetzt zuversichtlich“, sagte Sato. Die neue Rangordnung in der Formel 1 bestätigte mit dem dritten Rang Jarno Trulli im Renault, der Sieger von Monaco. „Ich setze vor allem auf einen guten Start“, sagte der Italiener.

Wie sollten da erst die bisherigen Verlierer der Saison von McLaren-Mercedes und BMW-Williams dreinschauen? Lediglich der vierte Rang von Kimi Räikkönen sorgte bei Ersteren für etwas Hoffnung, doch sie mussten auch registrieren, dass David Coulthard heute als Letzter startet. Und BMW? Der eiskalte Blick vom Chef Mario Theissen drückte alles aus: Juan Pablo Montoya und Ralf Schumacher stehen in den Reihen vier und fünf. heit

Heute im Fernsehen:

Der Große Preis von Europa,

live bei RTL und Premiere.

RENNSTART 14 Uhr

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