Sport : SCHWEIZ – TÜRKEI

Gruppe C, St.-Jakob-Park Basel, 20.45 Uhr, live im ZDF

Türken und Schweizer haben ähnliche Probleme aus ihren Auftaktspielen mitgenommen: keine Punkte und Verletzungssorgen. Der für die ganze EM ausgefallene Kapitän Alexander Frei hinterlässt im Schweizer Sturm eine kaum zu schließende Lücke, bei den Türken haben sich die Verteidiger Gökhan und Servet im Spiel gegen Portugal beide am Knie verletzt. Gökhan fällt wohl aus, auf Servet darf Trainer Fatih Terim noch hoffen. Bei den Schweizern könnte Hakan Yakin neben Marco Streller im Sturm spielen. Als Alternative steht Nationaltrainer Jakob Kuhn noch der 19-jährige Eren Derdiyok zur Verfügung, der nach seiner Einwechslung gegen Tschechien das Offensivspiel der Schweizer belebte.

Die Bedeutung ist allen Beteiligten klar: Wer verliert, kann die Hoffnungen auf das Erreichen des Viertelfinals so gut wie begraben. Tranquillo Barnetta fühlt sich dadurch aber nur noch stärker motiviert. „Wenn wir am Abgrund stehen, zeigen wir gute Leistungen“, sagt Barnetta. „Das haben wir oft bewiesen.“ Die Türken setzen darauf, dass die Schweiz den Ausfall ihres Kapitäns nicht kompensieren kann. „Die Schweizer Mannschaft ist gut, aber den Verlust von Alex Frei wird sie spüren“, sagt Hamit Altintop vom FC Bayern. „Jetzt fängt für uns die EM erst richtig an.“

Schiedsrichter: Lubos Michel (Slowakei)

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