Sport : Schwimmwettkämpfe: Ein Wunderbecken im Schwimm-Stadion?

Acht Weltrekorde wurden bislang im olympischen Schwimm-Becken verbessert, nach nur zwei Wettkampftagen - diese Bilanz ist überaus bemerkenswert. Und woran liegt das? Am Wasser, sagen ein paar TV-Experten. In dem steckt weniger Chlor als normal, dafür aber mehr Sauerstoff. Das macht das Wasser griffiger. Mag sein, aber das ist in der Hauptsache ein Placeboeffekt. Die Schwimmer fühlen sich wohler, das ist alles. Bedeutsamer sind die neuen Schwimmanzüge, deren Oberfläche das Muster einer Haihaut haben. Das Wasser verwirbelt besser, die Gleitfähigkeit erhöht sich. Aber der Verdacht liegt nahe, dass die Hauptursache der Weltrekordflut chemische Schnellmacher sind. Dass in der Schwimm-Szene unverändert gedopt wird, ist schließlich ein offenes Geheimnis.

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