Sebastian Vettel : "Bin nicht der liebe, brave Sebastian"

Formel-1-Weltmeister Sebastian Vettel sieht sein Bild nach dem Zwist mit Red-Bull-Teamkollege Mark Webber in der öffentlichen Wahrnehmung ein Stück weit zurechtgerückt.

Das hochriskante Überholmanöver von Malaysia hat nach Ansicht von Formel-1-Weltmeister Sebastian Vettel sein Bild in der öffentlichen Wahrnehmung ein Stück weit zurechtgerückt. „Für viele Leute war es vielleicht überraschend, wie ich mich da verhalten habe. Aber nicht für mich“, stellte der Red-Bull-Pilot in der „Welt am Sonntag“ klar.

„Ich kehre keine Dinge nach außen, die nicht nach außen gekehrt werden müssen. Das hat zu einer verzerrten Wahrnehmung meiner Person geführt“, sagte der Heppenheimer weiter. „Außenstehende haben mich für den lieben,
braven Sebastian gehalten, der auch seine Meinung für sich behält. Aber so bin ich nicht.“

Das Bild, das vor dem Rennen in Sepang Ende März von ihm existiert habe, stimme nicht ganz. „Malaysia hat in dieser Hinsicht vielen die Augen geöffnet. Wenn es etwas Unschönes anzusprechen gibt, habe ich das immer getan“, sagte Vettel. „Allerdings in Gegenwart von denen, die es wirklich etwas anging.“ Vettel hatte in Malaysia entgegen jeder Absprache seinem Red-Bull- Kollegen Mark Webber den schon sicher geglaubten Sieg noch entrissen und
einen teaminternen Streit hervorgerufen. Es war der erste Saisonsieg des dreimaligen Formel-1-Champions. (dpa)

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