Sport : Segel-Weltmeister an der Tonne gerammt

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Rostock – Sturmböen und sintflutartige Regenfälle sorgten am Schlusstag des Volvo Ocean Race in Rostock für schwierige Bedingungen. Für die TornadoOlympiasieger Roman Hagara und Hans-Peter Steinacher aus Österreich war das kein Problem, denn ihr Vorsprung war schon beachtlich. Letzlich gaben sich die zweimaligen Segel-Weltmeister in der letzten Wettfahrt auf der Warnow mit einem vierten Platz zufrieden, der immer noch ausreichte, um das Rennen im Rostocker Stadthafen für sich zu entscheiden. In der Klasse der 49er setzten sich die Dänen Peder und Sören Hansen durch. Die Vorjahressieger führen die Gesamtwertung ebenso wie Hagara/Steinacher an.

Ein Favoriten-Duo im Tornadofeld, der Australier Darren Bundock und sein Vorschoter Glen Ashby, konnte zur letzten Wettfahrt nicht mehr antreten, weil die Kieler Crew Johannes Polgar/Carsten Happel die viermaligen Weltmeister bei einem Tonnenmanöver gerammt hatten und das Boot von Bundock nicht mehr fahrbereit war. Die deutschen Olympiakandidaten im Tornado, Roland Gäbler/Gunnar Struckmann (Tinglev/Kiel), konnten sich trotz zweier zweiter Plätze im achten und neunten Rennen nicht mehr nach vorn schieben und beendeten das Champions Race mit Platz fünf. Die Olympiakandidaten im 49er, Marcus Baur/Max Groy (Kiel/Fleckeby), setzten auf der Warnow zu einer erfolgreichen Aufholjagd an und wurden nach Rang vier am Vortag noch Zweite. Im Gesamtklassement liegen die beiden deutschen Top-Segler damit punktgleich auf dem zweiten Platz. Das Champions Race wurde an den drei Regattatagen von 19 000 Zuschauern besucht. Die dritte und letzte Station ist Travemünde vom 24. bis zum 26. September. dpa

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