Sport : Sein Erfolg: nicht Letzter

Florian Eckerts Comeback

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Als Florian Eckert am Samstag in Kitzbühel als vierter Starter im Zielraum abschwang und auf die große Anzeigetafel blickte, lächelte er zufrieden. Neben seinem Namen leuchtete die drei auf, er war also nicht Letzter. Und auch nach Rennende konnte Eckert zufrieden sein – er wurde immerhin 33. von 48 Startern. Er lag zwar 4,60 Sekunden hinter dem Sieger, den Österreicher Stefan Eberharter, aber er hatte auch 1,15 Sekunden Vorsprung auf den zweiten deutschen Starter, Stefan Stankalla.

Für Florian Eckert, den 25jährigen WM-Dritten von 2001, hat sich die Dienstreise in die Kitzbüheler Alpen jedenfalls gelohnt. Bei der ersten Abfahrt am Donnerstag und beim Super-G am Freitag wurde er jeweils 45., nun ist er schon an den Top-30 dran. Nicht schlecht angesichts der Tatsache, dass die Kitzbüheler Rennen erst sein zweiter Auftritt nach der schweren Knieverletzung vom Herbst 2001 war. Bei seinem Comeback in Gröden Anfang Dezember landete er noch auf Platz 54 – bei 54 Startern. „Es war eine gute Woche, und ich habe noch Reserven“, sagt Eckert. „Ich bin noch nicht voll gefahren. Aber ich weiß jetzt, dass mein Knie hält.“

Bis Donnerstag wird sich Eckert nun zu Hause erholen, sein Knie von Masseuren und Physiotherapeuten behandeln lassen und dann zum ersten Training nach Garmisch-Partenkirchen aufbrechen. Und wie sieht der Plan aus, um wieder an die Weltspitze zu kommen? „Üben, üben und nochmals üben.“ Ein Satz, den Herren-Cheftrainer Werner Margreiter gerne hört. mh

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