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Sensation in Wimbledon : Kerber und Zverev weiter - Lisicki ausgeschieden

Für Sabine Lisicki läuft es in Wimbledon besser, aber noch nicht wieder wirklich gut. Dagegen sind Angelique Kerber und Alexander Zverev in London weiter dabei.

Angelique Kerber hat das deutsche Duell gegen Carina Witthöft gewonnen - diesmal nicht ganz so klar wie im Vorjahr.
Angelique Kerber hat das deutsche Duell gegen Carina Witthöft gewonnen - diesmal nicht ganz so klar wie im Vorjahr.Foto: Reuters

Titelverteidiger Novak Djokovic ist in Wimbledon bereits in der dritten Runde gescheitert. In einem Spiel das sich wegen zahlreicher Regenpausen über zwei Tage hinzog, verlor der serbische Weltranglistenerste gegen den US-Amerikaner Sam Querrey mit 6:7 (6:8), 1:6, 6:3 und 6:7 (5:7). Es war die erste Niederlage für Djokovic bei einem Grand-Slam-Turnier seit seiner Niederlage im Endspiel der French Open 2015 gegen Stanislas Wawrinka. Zuletzt hatte der Serbe alle Titel bei den vier großen Turnieren gehalten.

Zuvor hatte im Regen-Chaos von Wimbledon Grand-Slam-Gewinnerin Angelique Kerber ihre norddeutsche Kollegin Carina Witthöft besiegt und kämpft um den Einzug in das Viertelfinale. In einer gutklassigen Drittrunden-Partie hatte die deutsche Nummer eins am Samstag im ersten Durchgang vier Satzbälle gegen sich, rang die 21-jährige Witthöft aber noch 7:6 (13:11), 6:1 nieder. Im Achtelfinale trifft Kerber nun auf Misaki Doi. Die Japanerin verhinderte mit dem 7:6 (7:1), 6:3 gegen Anna-Lena Friedsam ein weiteres deutsches Duell beim berühmtesten Tennis-Turnier der Welt. Auch Sabine Lisicki hat den Einzug in das Achtelfinale von Wimbledon verpasst. Die Finalistin von 2013 verlor am Samstag gegen die Kasachin Jaroslawa Schwedowa 6:7 (2:7), 1:6. Die Berlinerin scheiterte damit wie im vergangenen Jahr beim dritten Grand-Slam-Turnier der Tennis-Saison in der dritten Runde. Zuvor hatte die 26-Jährige - außer bei ihrem Debüt 2008 - immer mindestens das Viertelfinale erreicht. 

Ein Geduldsspiel über zwei Tage und fünf Sätze überstand Supertalent Alexander Zverev. Am Samstag gegen 15.00 Uhr Ortszeit betrat der junge Hamburger zum insgesamt fünften Mal den Platz für sein Zweitrunden-Match gegen den ehemaligen Top-Ten-Spieler Michail Juschni aus Russland. Nach dann nur noch sechs Ballwechseln feierte der 19-Jährige einen 6:4, 3:6, 6:0, 4:6, 6:2-Erfolg. Als einziger Deutscher steht Zverev in der dritten Runde.

Alexander Zverev ist als einziger Deutscher bei den Männern noch dabei

Dort bekommt der Norddeutsche am Sonntag nun die Chance auf eine Davis-Cup-Revanche gegen Tomas Berdych aus Tschechien. Anfang März feierte Zverev gegen den Spitzenspieler ein begeisterndes Debüt für die deutsche Tennis-Nationalmannschaft - aber ohne Happy End.

Kerber muss erst am Montag wieder ran. Auf Koi traf sie auch bei ihrem grandiosen Lauf in Melbourne. In der ersten Runde stand sie gegen die 25-Jährige kurz vor dem Aus, ehe sie dann den Australian-Open-Triumph feierte. Im zweiten Satz wehrte die Norddeutsche vor gut fünf Monaten einen Matchball ab. „Ich war schon mit einem Bein im Flugzeug“, sagte sie später lachend.

Fed-Cup-Spielerin Beck spielt erst Sonntag ihr Match gegen die Titelverteidigerin und Weltranglisten-Erste Serena Williams. Erstmals seit zwölf Jahren und erst zum vierten Mal in der 139-jährigen Wimbledon-Geschichte werden am mittleren Sonntag wieder Partien auf dem „Heiligen Rasen“ ausgetragen. Doch das schlechte Wetter und die zahlreichen verlegten Partien zwangen die Organisatoren dazu.

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