Sicherheit : Kontrollen in Peking verschärft

Die Sicherheitskontrollen im Pekinger Nahverkehr sind verschärft worden. Alle Besucher des großen Platzes im Herzen der Olympiastadt müssen durch Sperren gehen, wo sie auf Sprengstoff, Waffen und Gegenstände untersucht werden.

Die vorolympischen Sicherheitskontrollen im Pekinger Nahverkehr und am Tian'anmen-Platz sind seit Donnerstag verschärft worden. Alle Besucher des großen Platzes im Herzen der Olympiastadt müssen ähnlich wie an Flughäfen durch Sperren gehen, wo sie auf Sprengstoff, Waffen und Gegenstände untersucht werden, „die die öffentliche Sicherheit gefährden können“, wie staatliche Medien berichteten. Für den symbolträchtigen Platz, der 1989 Schauplatz der blutig niedergeschlagenen Demokratiebewegung war, sind Notfallpläne entworfen worden, um die Zahl der Besucher zu kontrollieren und „die Ordnung zu wahren“, wie die „China Daily“ schrieb.

Auch im U-Bahnnetz müssen Passagiere ihre Taschen durchleuchten lassen. Ferner sind in den Bussen rund 6 000 Sicherheitskräfte unterwegs, die verdächtige Fahrgäste oder Gegenstände aufspüren sollen. An Haltestellen und Busbahnhöfen sollen weitere 30 000 Aufpasser ein Auge auf die Passagiere werfen und bei einem Verdacht die Polizei unterrichten. In Peking nutzen normalerweise 13 Millionen Fahrgäste täglich 18 000 Busse, doch stieg die Zahl nach den Fahrverboten für Autos eine Woche vor Olympia schon um eine Million. (dpa)

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