Sport : Sicherheit: Risiko Parkhaus

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Europas größtes Parkhaus hat 11 000 Stellplätze und steht neben Münchens neuem Fußballstadion, in dem am 9. Juni 2006 das WMEröffnungsspiel stattfinden wird. Dennoch hat München ein Parkplatzproblem. Es gibt keine weiteren Stellmöglichkeiten an der Arena – das Parkhaus aber wird als Risiko betrachtet.

Was passiert, wenn wegen einer Bedrohung das Parkhaus unbenutzbar ist?, fragen bayerische Sicherheitsexperten. Die Münchner müssen einige Gefahrenszenarien durchspielen. „Eine Garage dieser Größenordnung muss während der WM rund um die Uhr überwacht werden“, sagt Münchens Verkehrssicherheitsbeauftragter Peter Geck. Um jeden Besucher kontrollieren zu können, wie vom Weltverband Fifa vorgeschrieben, brauchen die Organisatoren Platz. Das kostet etwa 2000 Parkplätze. Die Fifa mietet daher ein weiteres Parkhaus in der Nähe an.

Mit dem Verkehr tun sich auch andere Städte schwer. Am Olympiastadion in Berlin wird es im Umkreis von vielen Kilometern so gut wie keine Parkplätze geben, in Köln wird die Autobahnausfahrt nur provisorisch errichtet. Und in Hamburg wurde festgestellt, dass am Heiligengeistfeld 300 Busparkplätze fehlen, weil dort die Fans die WM-Spiele auf Leinwänden schauen. Auch in Hamburg muss daher improvisiert werden. raa

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