• Sicherheitsvorkehrungen getroffen: FIA entscheidet: Formel-1-Rennen in Bahrain findet statt

Sicherheitsvorkehrungen getroffen : FIA entscheidet: Formel-1-Rennen in Bahrain findet statt

Das umstrittene Formel-1-Rennen in Bahrain findet allen Sicherheitsbedenken zum Trotz statt. Im Golfstaat kam es wegen der anhaltenden Proteste für mehr Reformen zuletzt wieder zu Zusammenstößen zwischen Demonstranten und Polizei.

Seit Monaten gibt es Proteste für mehr Reformen in Bahrain. Das Formel-1-Rennen findet nun trotzdem statt. Foto: dpa
Seit Monaten gibt es Proteste für mehr Reformen in Bahrain. Das Formel-1-Rennen findet nun trotzdem statt.Foto: dpa

Der Automobilweltverband FIA entschied am frühen Freitagmorgen, den für den 22. April geplanten vierten WM-Saisonlauf wie geplant durchführen zu lassen.„Nach aktuellen Informationen ist bestätigt, dass angemessene Sicherheitsvorkehrungen getroffen wurden, um den WM-Lauf in Bahrain stattfinden zu lassen“, teilte die FIA in einer Erklärung mit.
Zuvor hatte es mehrere Forderungen nach einer Renn-Absage, unter anderem von Amnesty International, gegeben. Im Golfstaat kam es wegen der anhaltenden Proteste für mehr Reformen zuletzt wieder zu Zusammenstößen zwischen Demonstranten und Polizei. Bereits 2011 war der Grand Prix wegen blutiger Unruhen abgesagt worden. In diesem Jahr wollten Streckenbetreiber und Regierung dies aber vermeiden.

Ungeachtet dessen hatte die Debatte in der Formel 1 über das umstrittene Rennen in den vergangenen Tagen an Fahrt aufgenommen. Vor dem Großen Preis von China am Sonntag (09.00 MESZ/RTL und Sky) war der Druck auf den Automobilverband und seinen Chef Jean Todt gewachsen, eine Entscheidung zu treffen, da die Teams unmittelbar nach dem Rennen in Shanghai nach Bahrain aufbrechen müssten.

Die Fahrer hatten Aussagen weitestgehend vermieden und an die FIA verwiesen. Michael Schumacher (Mercedes) und Mark Webber (Red Bull) hatten sich dagegen klar geäußert. „Ich bin sicher, dass sie dort alles dafür tun, dass wir keine Probleme haben werden“, hatte Schumacher gesagt. Man könne nicht ignorieren, „dass wir alle im Hinterkopf haben, dass wir nicht in die Unruhen involviert werden wollen“, hatte sich Sebastian Vettels Teamkollege Webber geäußert. (dpa)

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