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Siebter Heimsieg in Folge : Eisbären schlagen Augsburg 2:1

Daheim läuft es eben für die Eisbären in dieser Saison. Obwohl die Berliner am Freitag nicht immer glänzen, schlagen sie am Ende Augsburg 2:1. Mark Bell gelingt sein dritter Treffer im dritten Spiel.

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Daheim immer gut in Schwung. Eisbären-Stürmer Busch (li.) und Torwart Zepp.
Daheim immer gut in Schwung. Eisbären-Stürmer Busch (li.) und Torwart Zepp.Foto: Kitty Kleist-Heinrich

Die Eisbären haben auch ihr siebtes Heimspiel hintereinander gewonnen. Dank einer herausragenden Leistung von Torhüter Rob Zepp gewannen sie am Freitagabend gegen die Augsburger Panther vor 10.800 Zuschauern in der Arena am Ostbahnhof mit 2:1 (0:0, 1:0, 1:1), obwohl sie zahlreiche Torchancen ungenutzt ließen.

Die Gastgeber, bei denen Kapitän André Rankel aufgrund eines Virusinfekts fehlte und Constantin Braun erstmals seit seiner Rückkehr in die Mannschaft wieder auf der angestammten Verteidigerposition spielte, gestalteten die Anfangsphase hoch überlegen. Nur ganz sporadisch tauchten die Gäste vor dem Berliner Tor auf. Ihre optische Dominanz konnten die Eisbären allerdings nicht zu Toren nutzen. Entweder fehlte ihren Schüssen die Präzision oder sie scheiterten am hervorragenden Augsburger Torhüter Patrick Ehelechner. 16:1 lautete das Schussverhältnis nach den ersten zwanzig Minuten. „Wir haben ein sehr gutes Drittel gespielt und viele Scheiben vors Tor gebracht. Jetzt müssen wir die Dinger nur noch reinmachen“, sagte Verteidiger Alex Trivellato in der ersten Pause.

Aus der kamen die Gäste mutiger heraus und erspielten sich ihrerseits einige Chancen. Auch Zepp konnte sich nun mehrfach auszeichnen. Angesichts der starken Leistungen beider Keeper dauerte es länger als eine halbe Stunde bis zum ersten Tor: Das erzielte Laurin Braun, der Ehelechner nach glänzender Vorarbeit von Frank Hördler überwand. Zepp verhinderte in den folgenden Minuten mehrfach mit starken Paraden den Augsburger Ausgleich. In der 43. Minute war jedoch auch er machtlos, als Brett Breitkreuz die Scheibe über die Linie drücken konnte. Die Gastgeber antworteten mit wütenden Angriffen - und dem Siegtreffer: Mark Bell erzielte ihn, als die Berliner in Überzahl spielten. Es war bereits das dritte Tor des Angreifers im dritten Spiel für die Eisbären. Sein Trainer Jeff Tomlinson sagte nach dem Spiel: "Mark ist noch nicht hundertprozentig fit, aber er ist ein sehr schlauer Spieler, der weiß, wo er stehen muss."

Es sei kein einfaches Spiel gewesen für seine Mannschaft, sagte Rob Zepp. "Ich wusste von Beginn an, dass ich mich sehr konzentrieren musste", sagte der Torwart der Eisbären. Und das mit der Konzentration gelang Zepp an diesem Abend, an dem in der Deutschen Eishockey-Liga (DEL) die größte Überraschung 300 Kilometer westlich von Berlin stattfand: Der Tabellenführer Kölner Haie unterlag nach dem Prestige-Erfolg gegen die Eisbären am Dienstag am Freitag vor knapp 10.000 Zuschauern 2:5 bei den Hamburg Freezers. Es war die sechste Saisonniederlage im 23. Spiel für die Haie. Die Norddeutschen bauten dagegen ihre Erfolgsbilanz weiter aus: Auf elf Siege aus den vergangenen zwölf Spielen.



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