Sieg beim VfB Stuttgart : Bayer Leverkusen macht Schritt aus der Krise

Wie gut für Bayer Leverkusen, dass es den VfB Stuttgart gibt. Der lässt verlässlich Punkte gegen Bayer - auch am Sonntag.

Stuttgarts Filip Kostic (l) im Zweikampf gegen Leverkusens Karim Bellarabi.
Stuttgarts Filip Kostic (l) im Zweikampf gegen Leverkusens Karim Bellarabi.Foto: dpa

Bayer Leverkusen hat mit einem starken Auftritt bei Lieblingsgegner VfB Stuttgart einen Schritt aus der Krise getan und sich im Rennen um die Europokalplätze zurückgemeldet. Drei Tage nach dem Aus in der Europa League gegen den FC Villarreal gewann die ersatzgeschwächte Elf des stark unter Druck geratenen Trainers Roger Schmidt am Sonntag hochverdient mit 2:0 (1:0). Dadurch rückte Leverkusen mit dem zweiten Ligasieg in Serie auf Rang sechs der Fußball-Bundesliga vor. Der überragende Julian Brandt schoss die Rheinländer bereits in der 11. Minute in Führung, Nationalspieler Karim Bellarabi sorgte am Sonntag vor 54 522 Zuschauern für die Entscheidung

Damit verpassten die Stuttgarter, die nicht an ihre guten Leistungen der vergangenen Wochen anknüpfen konnten, den von Trainer Jürgen Kramny erhofften „großen Schritt“ im Kampf um den Klassenverbleib. Sie stehen nur noch fünf Punkte vor einem Abstiegsplatz. Bayer blieb dank seines starken Auftritts im zwölften Spiel in Serie gegen die Schwaben ungeschlagen, darunter waren neun Siege. Gegen gegen keinen Erstliga-Konkurrenten hat das Team derzeit eine bessere Bilanz.

Leverkusen schlägt eiskalt zu

Trotz der vielen Ausfälle begann Bayer aggressiv und spielfreudig. Die Folge: Brandt schloss eine Kombination über Kießling und Bellarabi mit einem Schuss aus zwölf Metern zum 0:1 ab. Die Stuttgarter fanden lange keine Mittel gegen das schnelle Spiel der Gäste. Stattdessen waren sie froh, bei einem Schuss von Brandt und einem Kopfball von Kießling, die Torwart Przemyslaw Tyton stark parierte, nicht schon vor der Pause das zweite Tor zu kassieren.

Als die Stuttgarter Fans nach dem Seitenwechsel auf einen stärkeren VfB hofften, schlug Leverkusen nach einem Konter eiskalt zu. Dieses Mal war es Brandt, der Bellarabi bediente. Der 25-Jährige, der sich trotz einer Fußverletzung bis zu seiner Auswechslung (68.) durchbiss, traf zum 0:2 ins lange Eck. Kurz darauf zirkelte Brandt den Ball an den Pfosten (57.), Vladlen Yurchenko zielte an die Latte (65.).

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