• Sieg gegen die United Volleys Rhein-Main: BR Volleys: Der beste Mann war der Coach

Sieg gegen die United Volleys Rhein-Main : BR Volleys: Der beste Mann war der Coach

Die BR Volleys bezwingen die United Volleys Rhein-Main knapp. Verantwortlich dafür war das Gespür von Trainer Roberto Serniotti.

Volleys-Trainer Roberto Serniotti (4. v. li.) hatte gegen die United Volleys Rhein-Main ein paar richtig gute Ideen.
Volleys-Trainer Roberto Serniotti (4. v. li.) hatte gegen die United Volleys Rhein-Main ein paar richtig gute Ideen.Foto: null

Nach etwas weniger als zwei Stunden Spielzeit war der Kraftakt zu Ende. Und dass es ein Kraftakt zwischen dem Ersten der Volleyball-Bundesliga, den BR Volleys, und dem Zweiten, den United Volleys Rhein-Main, werden würde, war vorher schon mehr oder weniger klar gewesen. Am Ende setzten sich die BR Volleys in der Max-Schmeling-Halle in vier Sätzen mit 3:1 (25:22, 23:25, 25:22, 25:14) durch.

Damit gewannen die Berliner auch ihr achtes Bundesligaspiel in dieser Saison und führen die Tabelle nun mit fünf Punkten Vorsprung auf die United Volleys Rhein-Main an.

Wie schon vor wenigen Wochen im Pokal, als die Volleys an gleicher Stelle das Team aus Frankfurt am Main ebenfalls mit 3:1 besiegt hatten, hatten die Berliner große Mühe mit dem Gegner.

Bester Mann auf beziehungsweise vielmehr neben dem Parkett war Trainer Roberto Serniotti. Das zumindest behauptete Volleys-Manager Kaweh Niroomand. „Er hat alles richtig gemacht. Er hat die ganze Bandbreite unseres Kaders ausgenutzt und die richtigen Leute zum richtigen Zeitpunkt eingewechselt“, sagte Niroomand.

Die Einwechselspiel machten den Unterschied

Tatsächlich schlug das Pendel in Richtung der Volleys aus, als Serniotti im zweiten Satz beim Stand von 2:9 aus Sicht der Berliner Diagonalangreifer Wouter Ter Maat und Zuspieler Sebastian Kühner einwechselte. Die Berliner verloren zwar diesen zweiten Durchgang noch knapp. Fortan aber waren es vor allem die beiden Einwechselspieler, die den Unterschied in der über weite Phasen engen Begegnung machten.

Kühner setzte seine Mitspieler variabel ein und war stark im Block. Ter Maat punktete verlässlich, gerade in engen Spielsituationen. „Es war eine gute Idee, Ter Maat einzuwechseln. Überhaupt ist es so, dass wir zwölf Spieler haben, die allseits bereit sind“, sagte Serniotti.

Die Entscheidung fiel im dritten Satz. Dieser war lange umkämpft. Als dieser dann an die Gastgeber ging, glaubten die United Volleys nicht mehr an eine Überraschung. Nach starken Aufschlägen von Kühner zu Beginn des vierten Durchgangs war die Gegenwehr gebrochen.

Die meisten Punkte für die Volleys erzielte der überragende Ter Maat. 17 Mal schlugen seine mitunter gewaltigen Angriffsschläge im Feld des Gegners ein. Zweitbester Angreifer der Berliner mit zwölf Punkten war der Kanadier Steven Marshall, der ebenfalls eingewechselt wurde. Wohl dem, der über eine solche Bank verfügt. (Tsp)

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