Sieg im Penaltyschießen : Die Eisbären schlagen Düsseldorf

Die Berliner Eisbären siegen in Düsseldorf 4:3 (1:0, 1:2, 1:1) nach Penaltyschießen. Berlin setzte sich erneut gegen Düsseldorf durch – wie schon im Halbfinale der zurückliegenden Play-Offs.

Frank Neusser[Düsseldorf]

Das Spiel fand zwar in Düsseldorf statt, so ein richtiges Heimspiel aber war es für die DEG Metro Stars trotzdem nicht. Als Daniel Kreutzer in der 11. Minute allein auf das Tor der Berliner Eisbären zulief, versprang ihm der Puck, weil das Eis zu uneben war – Chance vertan. Und Stimmung wollte auch nicht aufkommen in der modernen und großen Halle, in der sich die 5150 Zuschauer gestern Abend verloren. 13 400 Fans hätten Platz in der Arena gehabt. Vielleicht auch ob dieses Standortnachteils der DEG gewannen die Berliner Eisbären das Eishockeyspiel in Düsseldorf am siebten Spieltag 4:3 (1:0, 1:2, 1:1) nach Penaltyschießen.

Der Eisbären waren früh in Führung gegangen. André Rankel hatte nach acht Minuten getroffen. Nachdem Düsseldorfs Keeper Jamie Storr einen Schuss von Sven Felski noch hatte parieren können, schlenzte Rankel die Scheibe aus dem Handgelenk ins Tor. Die Führung nach dem ersten Drittel war verdient, weil der Meister entschlossener in seinen Aktionen wirkte.

Im zweiten Spielabschnitt spielte Düsseldorf von Beginn an stärker, verdient ging die Mannschaft mit 2:1 in Front, Patrick Reimer hatte beide Tore erzielt. Etwas unerwartet gelang Rankel dann das 2:2. Danach aber wurden die Berliner wieder besser, acht Minuten vor dem Ende der regulären Spielzeit erzielte Deron Quint das 3:2 für die Eisbären, ehe Adam Courchaine fünf Minuten später doch noch das 3:3 schaffte. In der Verlängerung passierte wenig, die Entscheidung musste im Penaltyschießen gefunden werden. Der starke Berliner Torhüter Rob Zepp hielt alle drei Penaltys der Düsseldorfer, Sven Felski traf für die Eisbären zum Sieg.

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