Sport : SIEG NACH FÜNF STUNDEN

Die Deutsche Eishockey-Liga ist seit Donnerstag um einen Rekord reicher:

Das zweite Viertelfinalspiel zwischen den Iserlohn Roosters und den Frankfurt Lions begann am Donnerstag um 19.30 Uhr und war erst am Karfreitag um 0.15 Uhr vorbei. Nach 117:45 Minuten Spielzeit endete das bisher längste deutsche Eishockeyspiel nach dem Treffer von Michael Wolf zum 3:2 für Iserlohn kurz vor Schluss der dritten Verlängerung. Als das Siegtor fiel, bebte die betagte Iserlohner Eishalle. 5000 Zuschauer hatten ausgeharrt, zuvor gesungen: „Wir bleiben hier bis morgen früh.“ Der Iserlohner Stürmer Robert Hock, der die Vorlage zum Tor gab, beschrieb seine Gefühlslage gegen Ende des Spieles so: „Du stehst auf dem Eis, aber du weißt gar nicht mehr, wo du bist.“ R.L.

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