Sieg vor Gericht : Vermittler muss viel Geld an Ribéry zahlen

Im juristischen Streit mit seinem früheren Spielervermittler erhält Bayern-Star Franck Ribéry 600.000 Euro zugesprochen. Das höchste Schweizer Gericht bestätigte damit ein Urteil des Internationalen Sportgerichtshofes (CAS).

Franck Ribéry
Bayern-Star Franck Ribéry. -Foto: dpa

Lausanne/München Bundesliga-Star Franck Ribéry hat vor dem höchsten Schweizer Gericht einen einträglichen Sieg gegen seinen früheren Vermittler errungen. Wie eine Sprecherin des Bundesgerichtes in Lausanne am Mittwoch mitteilte, bestätigte die Instanz ein Urteil des Internationalen Sportgerichtshofes (CAS) und sprach dem Fußball-Profi des FC Bayern München die Rückerstattung von 600.000 Euro zu, die dieser einst an seinen Agenten bezahlt hatte.

Ribéry hatte 2005 mit dem Vermittler einen Vertrag geschlossen, den er zwei Jahre später aber auflöste. Daraufhin verklagte ihn der in Luxemburg tätige Makler. Ribéry klagte ebenfalls, da der Vermittler in Frankreich, wo Ribéry vor seinem Wechsel zum FC Bayern bei Olympique Marseille spielte, gegen Regeln für Sportagenten verstoßen habe. Im vergangenen April bekam der 25-Jährige vom CAS Recht; die vom Vermittler eingelegte Beschwerde wies das Schweizer Bundesgericht nun zurück. (mbo/dpa)

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