Ski-Weltcup : Maria Höfl-Riesch triumphiert in Are

Im vorletzten Slalom des Winters im schwedischen Are feierte die Doppel-Olympiasiegerin Maria Höfl-Riesch aus Partenkirchen ihren ersten Slalomsieg seit 13 Monaten und den dritten Weltcup-Erfolg der Saison.

Maria Höfl-Riesch (m.) jubelt gemeinsam mit der Zweitplatzierten Veronika Zuzulova (l.) und der Drittplatzierten Marie-Michele Gagnon (r.).
Maria Höfl-Riesch (m.) jubelt gemeinsam mit der Zweitplatzierten Veronika Zuzulova (l.) und der Drittplatzierten Marie-Michele...Foto: dpa

Die Saison im alpinen Ski-Weltcup steuert für Maria Höfl-Riesch auf einen versöhnlichen Abschluss zu. Höfl-Riesch lag nach zwei Durchgängen um eine Hundertstelsekunde vor der zunächst führenden Veronika Zuzulova aus der Slowakei. Dritte wurde Marie-Michelle Gagnon (Kanada, 0,11 Sekunden zurück).

„Mit einem Sieg hatte ich nicht mehr gerechnet“, sagte Höfl-Riesch im Ziel, „die letzten Wochen waren nicht leicht.“ Das verhaltene „Juchu!“ nach dem Zieldurchlauf in Bestzeit klang zunächst nicht so, als würde Höfl-Riesch nach dem dritten Rang im ersten Durchgang an eine Siegchance glauben. Doch dann fiel die Österreicherin Marlies Schild, die bis dahin sechs von neun Slalom-Rennen gewonnen hatte, bis auf Rang sechs zurück, und Zuzelova büßte ihre 0,35 Sekunden Vorsprung ein; plus die eine Hundertstel, die Höfl-Riesch triumphieren ließ. „Bei einer Hundertstel ist schon das Glück der entscheidende Faktor“, sagte Höfl-Riesch.

Die Partenkirchenerin demonstrierte in Are ein weiteres Mal ihre Comeback-Qualitäten nach schwierigen Phasen. Noch am Freitag, als Lindsay Vonn (USA) sich den Sieg im Gesamt-Weltcup gesichert hatte, war Höfl-Riesch im Riesenslalom ausgeschieden, zum dritten Mal nacheinander. Womöglich hat sie dieses Missgeschick sogar für den Slalom lockerer gemacht: „Ich hatte nichts mehr zu verlieren, weil ich um keine Kugel mehr fahre“, kommentierte die glückliche Siegerin. „Mein einziges Ziel war, dass ich den Top-sieben-Platz absichere.“ Christina Geiger (Oberstdorf) kam von Rang 15, aus dem deutschen Kader hatten sich auch Lena Dürr (17.), Fanny Chmelar (23.), Veronika Staber (28.) und Katharina Dürr (29.) für den zweiten Durchgang qualifiziert. (dapd)

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