Sport : Ski-WM: Expedition nach St.Anton

Heute wird in St. Anton die Ski-WM eröffnet. Schneemangel scheint diesmal offenbar nicht das Problem zu sein. Etwa neun Meter Schnee fallen in der Gegend um St. Anton im Schnitt in einem Winter. Bisher sollen es jedoch erst 50 Zentimeter gewesen sein. "Hoffen wir, dass die fehlenden achteinhalb Meter nicht in den nächsten zwei Wochen runtergehen", sagte der Präsident des Internationalen Skiverbandes, Gian-Franco Kasper. Damit Österreichs Superstar Hermann Maier heute rechtzeitig am Ort ist, wurde extra ein Hubschrauber gechartert. Maier geht nämlich heute noch beim Super-G-Weltcup in Garmisch-Partenkirchen an den Start. Später soll er dann bei der Eröffnungszeremonie Österreichs Fahnenträger sein. Gestern hatte Maier in Garmisch Pech, weil ihm bei Tempo 110 während der Abfahrt eine Bindung brach. Er raste in die Fangzäune, blieb aber unverletzt. Während sein Landsmann Fritz Strobl gewann, feierten die deutschen Starter eine erstaunliche WM-Generalprobe. Stefan Stankalla (Partenkirchen) und Max Rauffer (Leitzachtal) belegten die Ränge neun und elf. Zugleich wurde bekannt, dass Martina Ertl (Lenggries) aufgrund ihres Trainingsrückstandes nach einer Verletzung auf die erste WM-Woche verzichtet. Damit fehlt sie im Super-G und in der Abfahrt.

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